Werbeoffensive: Fluss-Route soll zu den beliebtesten Radstrecken Deutschlands zählen

Fulda-Radweg im Internet

Holger Schach

Kassel. Die Macher des Fulda-Radweges haben große Pläne: Sie wollen die 255 Kilometer lange Radwanderroute entlang der Fulda von der Rhön bis runter nach Bad Karlshafen unter die ersten zehn der beliebtesten Radwege in ganz Deutschland bringen.

Helfen soll dabei ein komplett neues Internetportal, das die Radwanderroute ab sofort mit vielen Infos und Service-Angeboten bewirbt. So können unter www.fuldaradweg-R1.de individuelle Touren auf dem Fulda-Radweg – kurz R1 – geplant werden. Eine Übersichtskarte mit Restaurants, Gaststätten und Hotels ermöglicht die schnelle Quartierssuche. Es werden aber auch fertig geschnürte Radwander-Pakete angeboten. Die Vorstellung der Streckenabschnitte mitsamt Höhenprofil und den Sehenswürdigkeiten am Wegesrand ergänzen das Internet-Angebot. Sogar Veranstaltungstipps für die Zeit der geplanten Radwanderung werden gegeben.

Neu entworfen wurde auch das Logo, das künftig alle Wegweiser, Infotafeln und Broschüren zum Fulda-Radweg R1 zieren wird. Bis zur vollständigen Umgestaltung aller Wegweiser entlang der Strecke im Frühjahr 2014 weisen Aufkleber mit Logo und QR-Code (lesbar von allen internetfähigen Handys) auf den Web-Auftritt des Fulda-Radweges hin und helfen so auch direkt während der Tour bei der Orientierung.

„Der Fulda-Radweg birgt großes touristisches Potenzial“, ist sich Holger Schach, Geschäftsführer der Regionalmanagement Nordhessen GmbH als Koordinatorin des Projektes, sicher. Schon jetzt werde die Route von Radwanderern rege genutzt und rangiere schon unter den 15 beliebtesten Radstrecken in Deutschland. „Der Aufschwung ist vor allem der Vier-Sterne-Zertifizierung durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) im Sommer 2012 zu verdanken“, sagt Schach.

Jetzt setzte man auf 100 000 Rad-Touristen pro Jahr, die die Strecke durch Nordhessen entweder ganz oder nur abschnittweise nutzen wollen. „Wenn diese Gäste jeden Tag 100 bis 120 Euro ausgeben – was realistisch ist –, können wir von einer Wertschöpfung in Höhe von 5,5 bis 6 Millionen Euro pro Jahr für die Region ausgehen“, sagt Schach.

Wohl nicht zuletzt deswegen hat auch die Kooperation aller 24 beteiligten Akteure regional und überregional auf allen Ebenen bei der Planung und Umsetzung des Fulda-Radweges so gut geklappt. Nun setzten alle auf die nächste Saison. „Nicht umsonst weisen schon im November auf die neue Internetseite hin“, sagt Schach. „Die Leute sollen schon jetzt für nächstes Jahr planen können.“

www.fuldaradweg-R1.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.