Zusammenlegung in der Entwicklung

Fusion von Landesbetrieben: Standorte in Nordhessen bleiben

Kassel. An der Zahl der Standorte in Nordhessen soll sich durch die Zusammenlegung von Hessischem Baumanagement (HBM) und Hessischem Immobilienmanagement (HI) vorerst nichts ändern.

Das teilte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (CDU) im Haushaltsausschuss des Landtages mit. Ziel sei es, zum 1. Januar 2016 einen gemeinsamen Landesbetrieb zu gründen werden, der die Aufgaben der bisherigen Dienstleister unter einem Dach verbinde.

Standorte in Nordhessen seien dadurch nicht gefährdet, sagte Schäfer. Kassel bleibe eine von dann insgesamt sechs Niederlassungen. Weitere Außenstellen in Bad Arolsen, Bad Hersfeld, Rotenburg und Schwalmstadt sollen nach einer Mitteilung aus dem Finanzministerium „vorerst“ erhalten bleiben. Die Zentrale des neuen Betriebs soll in Wiesbaden sein.

HBM und HI haben zusammen etwa 2000 Beschäftigte an landesweit 22 Dienststellen. Diese Zahlen hatte der Landtagsabgeordnete Wolfgang Decker (SPD) genannt, der einen größeren Stellenabbau im Zuge der Fusion befürchtete. In den Kasseler Standorten gibt es insgesamt etwa 230 Beschäftigte.

In enger Abstimmung mit den Beschäftigten werde die Zusammenlegung der beiden Landesbetriebe bereits seit dem vergangenen Sommer entwickelt. Schäfer verspricht sich dadurch einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung, da „voraussichtlich 50 Stellen eingespart werden“. Vorteile böten sich auch weil Leistungen künftig „aus einer Hand“ erbracht und Doppelstrukturen abgebaut würden. Nicht zuletzt kann „das bisherige, aufwändige Abrechnungssystem zwischen den beiden Landesdienstleistern entfallen“, so Schäfer. (clm)

Rubriklistenbild: © dpa

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