Fußball-Bundesliga: 50 Jahre Tore, Rekorde und Idole

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Die deutsche Fußball-Bundesliga ist eine der stärksten in ganz Europa. Hier spielen internationale Superstars.

Jedes Wochenende zieht die Fußball-Bundesliga Millionen Fans in den Stadien, vor dem Radio oder dem Fernseher in ihren Bann. Auch nach 50 Jahren hat die Liga nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Lesen Sie hier die größten Rekorde.

Am 24. August 1963 wurde der erste Spieltag der Fußball-Bundesliga angepfiffen. Bis das erste Tor fiel, dauerte es nicht einmal eine Minute. Der Dortmunder Timo Konietzka erzielte das 1:0 im Spiel gegen Werder Bremen. Der Treffer ging auch deshalb in die Geschichtsbücher ein, weil von dem Tor kein Foto existiert. Die Fotografen saßen alle hinter dem anderen Tor.

Zuschauermagnet Fußball-Bundesliga

Die Fußball-Bundesliga gehört zu den stärksten europäischen Fußball-Ligen. Hier spielen international umworbene Stars: Marco Reus, Franck Ribery, Arjen Robben und andere Top-Fußballer begeistern die Fans. Regelmäßig machen Großereignisse auf den deutschen Fußball aufmerksam: Die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland brachte einen enormen Popularitätsschub. Die für die Weltmeisterschaft gebauten Stadien sind heute die Bühne für das wöchentliche Spektakel in der Fußball-Bundesliga. In der vergangenen Saison fand das Finale der Champions League – der „Königsklasse“ im europäischen Klub-Fußball – in München statt.

Jedes Wochenende ziehen Zehntausende Fußball-Fans in die Stadien oder in Fußball-Kneipen mit Großleinwänden. Da die Spiele nicht im öffentlichen Fernsehen übertragen werden, weichen viele auch auf das Internet aus, wo sie die Bundesliga als Livestream verfolgen können.

Die meisten Tore: Gerd Müller

Die Nummer eins der ewigen Torschützenliste hat sich seit mehr als 30 Jahren nicht verändert – hier steht ein Idol des deutschen Fußballs:

  • Gerd Müller, genannt der „Bomber“, erzielte für Bayern München 365 Treffer – Rekord. Sein letztes Tor in der Fußball-Bundesliga schoss er im Jahr 1979 für den FC Bayern München.
  • Der Zweitplatzierte, Klaus Fischer, traf für seine Klubs Schalke, Köln, Bochum und 1860 München insgesamt 268 Mal ins Tor.
  • Der aktuelle Trainer von Bayern München, Jupp Heynckes, schoss insgesamt 220 Tore für seine Klubs Borussia Mönchengladbach und Hannover 96.

Hinter den besten drei liegen Manfred Burgsmüller (213 Tore) und Ulf Kirsten (182 Tore). Kirsten startete seine Karriere bei Dynamo Dresden und war einer der ersten DDR-Spieler, die nach der Wende in den Westen wechselten.

Die meisten Spiele: Charly Körbel

Einen anderen Rekord hält Karl-Heinz „Charly“ Körbel: Er ist der einzige Spieler in der Fußball-Bundesliga, der mehr als 600 Spiele bestritt. Der Abwehrspieler absolvierte von 1972 bis 1991 unglaubliche 602 Partien – immer für den gleichen Klub, die Eintracht Frankfurt.

Auf Platz zwei folgt Manfred Kaltz vom Hamburger SV. Der "Erfinder der Bananenflanke" spielte in seiner Karriere 581 Mal für die Norddeutschen in der Fußball-Bundesliga.

Dritter ist der "Titan": Oliver Kahn stand für den Karlsruher SC und den FC Bayern München in 557 Bundesligapartien im Tor.

Der erste Meister: 1. FC Köln

50 Jahre Fußball-Bundesliga – das sind Jubel, Tränen, Dramatik und Leidenschaft. Erfolg und Misserfolg liegen dicht zusammen. Die erste Meisterschale holte sich 1963 der 1. FC Köln. Aktuell musste sich der Klub allerdings aus der Fußball-Bundesliga verabschieden: In der vergangenen Saison stieg der 1. FC Köln zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte in die zweite Liga ab.

Rekordmeister ist der FC Bayern München. Er liegt mit 21 Titeln einsam an der Spitze. In den vergangenen beiden Jahren entschied allerdings Borussia Dortmund das Rennen um die Meisterschaft für sich. Der Ruhrpott-Klub gewann die Deutsche Meisterschaft bisher insgesamt fünf Mal.

Die erfolgloseste Mannschaft in der Fußball-Bundesliga ist Tasmania Berlin. In der Saison 1965/1966 gewannen die Berliner ganze zwei Spiele. In 28 Partien ging das Team als Verlierer vom Platz. In der gesamten Saison kassierten die Berliner 108 Tore. Am Ende der Saison hatte die Mannschaft acht Punkte auf dem Konto – von möglichen 102 Punkten.

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