Jetzt fünf Tage an 13 Kasseler Grundschulen

Ganztags-Betreung wird ausgeweitet

Kassel. Die Ganztags-Betreuung an Kasseler Grundschulen soll ausgebaut werden. An 13 Kasseler Grundschulen wird künftig an fünf Nachmittagen eine Betreuung bis 17 Uhr angeboten werden. Bislang gab es diese nur an drei Tagen. Die neue Regelung gilt ab dem 1. September. Sie läuft zunächst zwei Jahre lang.

„Die Betreuungszeit geht in Kassel an jedem Schultag verlässlich bis 14.30 Uhr und wird ergänzt durch ein Hortangebot bis 17 Uhr. Das ist wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Kassels Schul- und Jugenddezernentin Anne Janz.

Der „Pakt für den Nachmittag“ ist ein integriertes Kooperationsmodell zwischen dem Land Hessen und der Stadt Kassel für Bildung und Betreuung an Grundschulen. Das Land Hessen stellt den teilnehmenden Schulen zusätzliche Stellen und Geld für den Ganztag zur Verfügung. Im Gegenzug stellen die Kommunen Mittel der Jugendhilfe bereit. Der Magistrat der Stadt Kassel hat gestern dieser Kooperation zugestimmt.

In Kassel erfüllen 13 Grundschulstandorte die Voraussetzungen und haben sich für eine Teilnahme am „Pakt für den Nachmittag“ ab dem Schuljahr 2015/16 entschieden. Es sind:

Schule Brückenhof-Nordshausen, Friedrich-Wöhler-Schule, Schule Schenkelsberg, Grundschule Waldau, Grundschule Bossental, Fridtjof-Nansen-Schule, Losseschule, Schule Am Wall, Ernst-Leinius-Schule, Fasanenhofschule, Hupfeldschule, Schule Königstor, Valentin-Traudt-Schule.

Weitere Grundschulen können aufgenommen werden.

Im Kasseler Konzept gestalten Schule und die Horte der Jugendhilfe die Ganztagsbetreung gemeinsam und werden durch Fachkräfte unterstützt. „Mit der Zusammenarbeit von Schule und Horten an ganztägig arbeitenden Grundschulen haben wir in den vergangenen Jahren bereits gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Dezernentin Anne Janz.

Zusätzliches Geld vom Land

Die Teilnahme am „Pakt für den Nachmittag“ sichert außerdem zusätzliche Mittel des Landes für den Ganztag. Janz: „Davon profitieren die Kinder, die Eltern, aber auch die Kommune, denn die Nachfrage nach Hortplätzen ist in den vergangenen Jahren ständig gestiegen.“ An ganztägig arbeitenden Grundschulen kann ein Teil dieser Nachfrage gedeckt werden.

Zur Zeit sind in Kassel bereits mehr als 1600 Grundschulkinder ganztägig angemeldet. Durch die geplante Ausweitung des Angebots von drei auf fünf Nachmittage werde diese Zahl sicher weiter steigen, schätzt Schuldezernentin Anne Janz. (pee)

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