Gasblasen steigen aus Fulda auf: Absperrung

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Kassel. In der Fulda wird erneut eine Phosphorbombe vermutet. Deswegen sperrt die Wasserschutzpolizei (WSP) den Fluss nahe des Auebades halbseitig. Das sagte der WSP-Sprecher Alexander Lorch der HNA.

Am Samstag waren Gasblasen mit einem Durchmesser von etwa 50 Zentimeter aus der Fulda aufgestiegen. Ursache könnte ein Phosphor-Gemisch aus einer Weltkriegsbombe sein. "Da die Blasen giftig sind und Boote darüber fahren könnten, muss die Absperrung errichtet werden", begründete Lorch. 

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Der Kampfmittelräumdienst ist informiert, wird aber nicht vor Montag in Kassel eintreffen. Gefahr für Menschen besteht laut WSP nicht.

Bereits im August vergangenen Jahres wurde nach Phosphorbomben in der Fulda gesucht. Damals war eine 15 Kilo schwere Brandbombe gefunden worden. (tat)

Video aus dem Archiv: Taucher hat Bombe in Fulda gefunden

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