Bistro-Küche und Cocktails bis in die Nacht

Bar-Restaurant "Everest" zieht in die Königs-Galerie in Kassel

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Große Pläne: Der Kasseler Gastronom Gajendra Neupane, hier mit Bruder Hari Neupane, steht hinter dem neuen Gastronomiekonzept in der Königs-Galerie. „Everest“ heißt die neue Gastro in der Innenstadt.

Kassel. Hoch über dem Friedrichsplatz, in den Räumen des bisherigen Chinarestaurants „Hoang“ in der Königs-Galerie, eröffnet voraussichtlich Mitte Juni 2018 die Restaurant-Bar „Everest“.

Das dürfte ein Anziehungspunkt fürs Kasseler Ausgehpublikum werden: Dort soll es mit weitem Panoramablick über den Friedrichsplatz in schickem Ambiente feine indische Bistro-Küche und bis in die Nachtstunden Cocktails, Lounge-Musik und künstlerische Live-Ereignisse geben. 

Hinter dem Vorhaben steht der rührige Kasseler Gastronom Gajendra Neupane, der gebürtig aus Nepal stammt und am Bahnhof Wilhelmshöhe bereits das Restaurant Himalaya betreibt. Sein neues Lokal im Herzen der City soll zwar schon täglich ab 11 Uhr geöffnet sein und sich mit kurzen Servierzeiten besonders an den Bedürfnissen von Lunch-Gästen orientieren, aber sich zu späterer Stunde schwerpunktmäßig an ein Nachtschwärmer-Publikum richten.

„Eine Art Buddha-Bar in Kassel“ stellt sich Neupane vor. Das gleichnamige Gastronomiekonzept hatte sich seit den 1990er-Jahren von Paris aus um die ganze Welt verbreitet und zieht die Gäste mit ihrem Mix aus entspannten DJ-Klangteppichen und spektakulärer Fernost-Deko in ihren Bann.

90 Sitzplätze für das Everest in Kassel

Für die Einrichtung des „Everest“ hat sich Neupane die Mitarbeit des Kasseler Künstlers und Gastro-Raumgestalters Wolfgang Loewe gesichert. Zurzeit ist die Fläche des langjährigen China-Lokals noch ausgeräumt, bis Juni 2018 sollen dort 90 Sitzplätze entstehen.

Weiter innen von der Fensterfront aus gesehen wird mit Barstühlen und erhöhten Tischen geplant, sodass alle Gäste ungehindert den spektakulären Ausblick genießen können. Tagsüber und am frühen Abend gelangt man ins „Everest“ von der oberen Ebene der Königs-Galerie, auf der es weitere Gästeplätze geben soll. Wenn die Galerie dann spät am Abend ihre Hauptzugänge schließt, werden Gäste durch ein separates Treppenhaus mit Lift links neben dem Haupteingang weiterhin in das neue Lokal gelangen.

Eine weitere Attraktion des „Everest“ dürfte die nach innen gelegene Dachterrasse werden, die viele Jahre nicht mehr gastronomisch genutzt wurde. Zusammen mit dem Weitblick aus dem Gastraum lässt sich dort ein Refugium schaffen, das in der Innenstadt ein Gefühl von Exklusivität und Sky-Bar-Atmosphäre erzeugen könnte. 

Auch eine Dachterrasse wird bespielt: Prokurist Thorsten Suppus von Jochinger Bauconsulting auf der zum künftigen „Everest“ gehörenden Außenfläche. Die Lichtkuppel gehört zur Königs-Galerie.

Damit bis Mitte Juni alles bereit ist, soll die Umgestaltung jetzt mit Hochdruck anlaufen. Schon voraussichtlich in der ersten oder zweiten Maiwoche soll eine Außenbewirtschaftung am Rand des Friedrichsplatzes vor der Galerie durch das neue „Everest“-Team starten. Dafür würden wieder Tische, Stühle und ein Bewirtschaftungscontainer auf der Fläche zwischen Oberer Königsstraße und Friedrichsplatz aufgebaut. „Dafür sind wir gerade in letzten Abstimmung mt der Stadt“, sagte Bau- und Planungsleiter Thorsten Suppus vom Galeriebetreiber Jochinger Bauconsulting und Projektmanagement.

Für die im Haus ebenfalls seit kurzem leerstehende Gastro-Fläche des „La Vision“ gibt es laut Suppus momentan drei Pachtinteressenten. Es würden Gespräche geführt, entschieden sei aber noch nichts.

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