Letzter Schliff 

Neue Bar "Everest" eröffnet Mitte Juli in Kasseler Königs-Galerie

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Neuer Ausgeh-Ort in der Innenstadt: Inhaber Gajendra Neupane (vorn) will mit dem „Everest“ ein Konzept zwischen Lounge-Bar und Restaurant bieten. Links im Bild Klaus Pauksch (Fa. Sellcon), rechts Gastro-Raumgestalter Wolfgang Loewe.  

Kassel. In der Königs-Galerie laufen die letzten Vorbereitungen zur Eröffnung der Restaurant-Bar „Everest“: Ab Mitte Juli 2018 geht es los.

Dann will das neue Lokal über den Dächern der Innenstadt seinen Gästen Cocktails in Lounge-Atmosphäre und exotische Speisen vom indischen Subkontinent bieten.

„Wir sind zu 90 Prozent fertig“, berichtet Inhaber Gajendra Neupane, der zusätzlich zu seinem „Himalaya“ am Bahnhof Wilhelmshöhe die Räume des vormaligen Chinarestaurants in der Kö-Galerie übernommen hat. Diese wurden während der vergangenen zwei Monate völlig neu gestaltet: Kräftige Violett- und Magentafarben kontrastieren mit vornehmen Holztönen, schimmernden Ornamenttapeten, metallischen Lampen sowie poppig verfremdeten Indien-Motiven als Wandschmuck.

Ein wenig kolonialer Prunk, ein wenig indische Hippie-Sehnsucht à la Ravi Shankar und George Harrison – so beschreibt der Lohfeldener Künstler und Gastro-Raumgestalter Wolfgang Loewe seine Idee für das Lokal. Er war mit dem Einrichtungskonzept beauftragt zusammen mit Gastronomieberater Klaus Pauksch von der Kasseler Firma Sellcon, die die zum Versacken einladenden Büffelleder-Fauteuils und das andere Mobiliar beigesteuert hat.

Spektakulärer Ausblick auf den Friedrichsplatz 

Nicht nur auf den Sitzbänken entlang der bodentiefen Fensterfront hat man einen spektakulären Ausblick über das Treiben auf dem Friedrichsplatz und weit in die nordhessische Landschaft hinein. Besonders abends ab der Cocktailstunde dürfte das Lokal dadurch zu einem Anziehungspunkt im Kasseler Ausgeh-Leben werden, sind die Macher überzeugt. Eine weitere Attraktion ist eine von unten nicht einsehbare Freiluft-Terrasse auf dem Dach der Einkaufsgalerie.

Indische Thali-Gerichte in Kassel

Eventuell schon ab kommender Woche, so Inhaber Neupane, werden die ersten Gäste das „Everest“ erkunden können: „Vielleicht bekommt man dann schon mal einen Cappuccino, aber wir wollen uns die Zeit nehmen, bis das Team richtig eingearbeitet ist und die Technik wirklich funktioniert.“ Erst wenn das der Fall ist, sollen nach und nach die vollständige Menükarte und das komplette Barsortiment angeboten werden.

Als Mittagsangebot plant Neupane indische Thali-Gerichte – das ist eine Vielfalt kleiner Köstlichkeiten in Schälchen auf einer Platte, die dem Büro-Publikum schnell serviert werden kann. Auch à la carte werde man von 11 bis 15 Uhr essen können und dann – nach Kaffee und Kuchen – wieder von 18 bis 21 Uhr. Bis spät in die Nacht soll es danach mit kleinen exotischen und anderen Gerichten von einer Bistrokarte weitergehen.

Dieses Video ist nicht Bestandteil der HNA-Berichterstattung. Es gehört zur externen und unabhängigen Videoplattform Glomex.

Das „Everest“ versteht sich aber ebenso als Lounge-Bar, in der man bei Cocktails und anderen Drinks einfach die tolle Aussicht genießen können soll. Ob großes Menü oder Getränkerunde – „da sind wir völlig offen“, sagt Gajendra Neupane.

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