Zugbetrieb musste gestoppt werden

Gefährliche Aktion für Foto: Schülerinnen klettern in Kassel auf Bahngleise

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Zwei irakische Mädchen aus Erfurt, 13 und 17 Jahre alt, haben sich am Mittwochabend sehr leichtsinnig verhalten: Um mit ihren Smartphones Fotos zu machen, sind sie am Bahnhof Wilhelmshöhe kurzerhand von Bahnsteig 10 ins Gleisbett geklettert.

Laut Bundespolizei wurde wegen der waghalsigen Selfie-Aktion gegen 19.20 Uhr kurzzeitig der Bahnverkehr unterbrochen. Zu Schaden ist dabei aber niemand gekommen.

Die Bundespolizisten klärten die Teenager und ihre Mutter über ihr lebensgefährliches Verhalten auf. Ihnen droht nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Besonders Jugendliche neigten dazu, bei der Suche nach dem perfekten Motiv teilweise große Risiken auf sich zu nehmen. Deshalb warnt die Bundespolizei in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor dem lebensgefährlichen Aufenthalt in den Gleisen. Züge näherten sich fast lautlos und würden je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen. Für eine Strecke von 100 Meter benötige ein Zug je nach Geschwindigkeit nur zwei Sekunden und habe einen sehr langen Bremsweg.

Auch die 15.000 Volt Spannung in Bahn-Oberleitungen sind laut Bundespolizei lebensgefährlich. Nicht nur das Berühren der Oberleitung mit dem Körper oder mit Gegenständen aller Art, sondern schon die bloße Annäherung könne tödlich enden.

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