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Explosion auf E-Auto in Kassel – Polizei ermittelt

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Zu sehen ist ein Polizeifahrzeug in Göttingen
Unbekannte haben vermutlich einen „Polenböller“ auf einem VW ID.4 in Kassel zur Explosion gebracht (Symboldbild). © Bernd Schlegel

An einem Kasseler Autohaus haben Unbekannte vermutlich einen „Polenböller“ explodieren lassen. Ein fabrikneues Elektroauto kam dadurch erheblich zu Schaden.

Kassel – Auf einem fabrikneuen VW ID.4 haben Unbekannte in Kassel in der Nacht zum Mittwoch (20.01.2022) vermutlich einen „Polenböller“ zur Explosion gebracht. Dadurch wurden der Kotflügel, die Windschutzscheibe und die Elektronik des silbernen Autos, das auf dem Gelände des Autohauses Glinicke am Königstor stand, erheblich beschädigt, teilt Polizeisprecherin Ulrike Schaake mit.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung durch Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion. Der Hintergrund der Tat ist derzeit noch unklar. Konkrete Hinweise, dass ein politisches Motiv vorliegen könnte, liegen nach den bisherigen Ermittlungen nicht vor.

Explosion auf E-Auto: Tat fand wohl in der Nacht zu Mittwoch statt

Ein Mitarbeiter des Autohauses hatte den Schaden an dem Neuwagen, der auf einem Parkplatz direkt an der Straße abgestellt war, erst am Donnerstagmorgen entdeckt und die Polizei gerufen. Die Tat fand allerdings bisherigen Ermittlungen zufolge bereits in der Nacht zum Mittwoch statt: Ein Anwohner aus der Luisenstraße hatte in dieser Nacht gegen 1.40 Uhr einen Knall gehört und dies der Polizei gemeldet. Bei einer Absuche der Polizei im Nahbereich konnte allerdings zunächst nichts Verdächtiges festgestellt werden.

Laut Polizei könnte die Explosion auf dem Auto durch einen sogenannten „Polenböller“ verursacht worden sein, der auf dem Fahrzeug abgelegt wurde. Der Schaden an dem Neuwagen beläuft sich auf circa 10.000 Euro. Die Polizei nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.

Eine deutlich größere Explosion trug sich am 13. Januar in Vellmar zu. Unbekannte sprengten in einer Bankfiliale einen Geldautomaten und flüchteten. (Ulrike Pflüger-Scherb)

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