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GWG-Geschäftsführer Peter Ley verabschiedet: „Gehe mit dem Gefühl: Es war gut“

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Von: Florian Hagemann

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Die Stadt und die GWG: Aufsichtsratsvorsitzender Christof Nolda (von links), neuer Geschäftsführer Uwe Gabriel, Vorgänger Peter Ley und Oberbürgermeister Christian Geselle.
Die Stadt und die GWG: Aufsichtsratsvorsitzender Christof Nolda (von links), neuer Geschäftsführer Uwe Gabriel, Vorgänger Peter Ley und Oberbürgermeister Christian Geselle. © Andreas Fischer

Peter Ley wurde als Geschäftsführer der GWG verabschiedet. 20 Jahre prägte er die Wohnungsbaugesellschaft, am Ende gab es viel Lob.

Kassel – 20 Jahre stand Peter Ley an der Spitze der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel (GWG). Am Ende seiner Tätigkeit als Geschäftsführer sagte der 67-Jährige: „Ich gehe mit einem guten Gefühl – mit dem Gefühl: Es war gut.“ Es waren die Schlusssätze seiner Rede, die er gestern im Blauen Saal des Kongress Palais hielt. Dort wurde Ley verabschiedet, und dort stellte sich sein Nachfolger Uwe Gabriel vor. Es kamen annähernd 150 Gäste aus der Kommunalpolitik, der Wirtschaft und der Stadtgesellschaft.

Oberbürgermeister Christian Geselle und Stadtbaurat Christof Nolda, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der GWG, deuteten in ihren Reden mehr als an, dass Leys Fazit überaus zutreffend ist: Ja, es war gut. Sie lobten Ley und arbeiteten heraus, wie er durch seinen unermüdlichen Einsatz und seine Kreativität die damals kriselnde Wohnungsbaugesellschaft wirtschaftlich und sozial auf Vordermann gebracht hat. Geselle stellte in Richtung Ley fest: „Es war eine richtige und gute Entscheidung, dich zum Geschäftsführer zu machen.“ Nolda betonte, dass Ley alles gegeben habe, um die GWG in ordentlichen Strukturen und mit vorformulierten Zukunftsaufgaben zu übergeben.

Insgesamt ergab sich während der Veranstaltung ein Bild über das Wirken des Geschäftsführers: über dessen Ideen, über dessen Ehrgeiz und dessen Grundhaltung: „Mir war es wichtig, dass die Menschen sich nicht schämen mussten, wenn sie ihre Adresse angegeben haben“, sagte er selbst.

Unter Ley entstand zum Beispiel die Nachbarschaftshilfe und wurde der gemeinnützige Verein Piano gegründet. Das als Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete angelegte Wohnprojekt an der Bunsenstraße fand bundesweit Anerkennung, wie auch Leys Nachfolger Gabriel anmerkte.

Ley geht nicht so ganz, er wird bis Ende 2023 Geschäftsführer der GWGpro bleiben. Die Zeit bei der GWG ist nun aber vorbei. Ley verabschiedete sich in bester Laune: „Danke, dass ich so sein durfte, wie ich bin – mit all meinen Stärken, mit all meinen Schwächen.“ Kurze Pause. Nachschub: „Den wenigen.“ (Florian Hagemann)

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