Königsplatz-Baustelle: Nachbargebäude mit Kaskade-Kino wird weiter gesichert

Nun geht’s an die Mauer

Kleinarbeit: Nun wird auch das Mauerwerk des Nachbargebäudes mit dem denkmalgeschützten Kaskade-Kino neu verfugt und verputzt. Foto: Herzog

Kassel. Noch immer pumpen die Bauleute Zement unter das Gebäude mit dem denkmalgeschützten Kaskade-Kino. Über 40 Tonnen werden am Tag unter das Nachbarhaus gepresst.

Die Sicherung des Gebäudes neben der Baustelle für den Neubau des Modehauses Peek & Cloppenburg (P & C) wird nach Angaben der Bauleitung noch zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Inzwischen haben Arbeiter auch damit begonnen, die in die Jahre gekommene Giebelwand des Nachbarhauses neu zu verfugen. Die Plane, die das Mauerwerk bislang verdeckte, wurde entfernt. Die Mauer gleicht einem Flickwerk. Der Bauleiter spricht von minderwertigem, schlechten Material. Zum Teil seien beim Bau vermutlich Steine aus Trümmerschutt eingesetzt worden. Nun werden lose Teile des Mauerwerks neu verfügt, Ritzen und Löcher geschlossen. Ein Putz soll anschließend für zusätzlichen Schutz sorgen.

Um die Baugrube zu sichern, wurden weitere Anker in den Holzwänden eingesetzt. Ihre Anzahl hat sich von 200 auf 400 verdoppelt. Nun werden sie von einem Prüfstatiker untersucht. Wenn er grünes Licht gibt, können die Arbeiten an der Baugrube weitergehen. Weitere fünf Meter müssen noch ausgehoben werden. Doch dies wird nur Schritt für Schritt möglich sein. Zweimal wöchentlich stehen Kontrollen an. „Man will auf Nummer sicher gehen“, sagt der Bauleiter. Die Berliner Bauwert Investment Group, die das Gebäude für P & C errichtet, investiert 29 Millionen Euro in Kassel. (els)

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