Stadtwerke beteiligen sich an Finanzierung der Arbeiten im Oberen Nordendweg

Gehweg wird umgebaut

Jungfernkopf. Der Gehweg am Oberen Nordendweg im Stadtteil Jungfernkopf wird komplett umgebaut. Der Ortsbeirat stimmte den Plänen zu, die zuvor Markus Funke vom städtischen Straßenverkehrsamt erläutert hatte.

Für den Ortsbeirat und die Bewohner des Oberen Nordendwegs hatte Funke eine freudige Nachricht: Die Stadtwerke werden im Zuge der Arbeiten neue Gas- und Wasserleitungen sowie Strom- und Beleuchtungskabel im Gehweg verlegen. „Das heißt, die Stadtwerke werden sich mit einem großen Teil an den Kosten beteiligen“, sagte Funke. Wie hoch der Anteil der Stadtwerke an den insgesamt 200 000 Euro teuren Arbeiten genau sein wird, müsse noch geklärt werden.

Was dann nach Abzug der von den Stadtwerken geleisteten Kosten übrig bleibt, wird zu 90 Prozent von den Anliegern getragen, die Stadt zahlt 10 Prozent. „So günstig bekommt man keinen neuen Gehweg mehr“, sagte Funke.

Der Gehweg im Oberen Nordendweg sei im kompletten im Bereich zwischen den Straßen Bei den Weidenbäumen bis zum Unteren Nordendweg dringend notwendig, darüber sind sich Stadt und Anlieger einig. Der Weg verläuft auf einseitig auf der nach Süden gelegenen Seite der Straße.

Eine einheitliche Befestigung fehlt, vor allem für ältere Bürger und Eltern mit Kindern sei die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet, sagte Funke. Die Eigentümer der anliegenden Grundstücke waren in die Umbaupläne einbezogen worden, mehrheitlich entschieden sie sich für eine Gestaltung mit Betonplatten. Ebenfalls auf Wunsch der Anwohner werden künftig neue LED-Lampen den Gehweg beleuchten. Baubeginn könnte laut Funke spätestens 2015 sein.

„Aber warum bleibt der Gehweg mit einer Breite von nur 1,50 Metern so schmal?“, fragte ein Anwohner. Die Fahrbahn sei lediglich drei Meter breit, daher gebe es keinen Spielraum mehr, den Gehweg zu verbreitern, sagte Funke. Die Fahrbahn im Oberen Nordendweg sei noch in einem recht guten Zustand und bleibt daher bei den jetzigen Plänen außen vor.

Im Zuge der Umbauarbeiten werden von Kassel Wasser auch die einzelnen Anschlüsse vom Kanal bis in die Häuser kontrolliert, berichtete Funke. Auf Wunsch der Eigentümer könnten schadhafte Stellen während der Arbeiten gleich mit repariert werden. Grundsätzlich entscheiden die Eigentümer selbst darüber, wer die Reparatur vornimmt, die Kosten dafür müssen sie selbst zahlen. Je nach Größe des Schadens gebe es Vorgaben, bis wann die Reparatur erfolgen muss, erklärte Wolfram Kieselbach, Stadtverordneter im Stadtteil.

Von Monika Puchta

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