Stadtbaurat Nolda: Wohnquartiere sollen durch Fördergeld attraktiver werden

Geld für Wesertor und Oberzwehren

Christof Nolda

Kassel. Die Wohnquartiere Brückenhof und Mattenberg im Stadtteil Oberzwehren sowie der Wohnsiedlung Mittelring im Wesertor sollen attraktiver werden. Dafür habe der Magistrat entsprechende Vereinbarungen mit den jeweiligen Wohnungsbaugesellschaften beschlossen, teilt Stadtbaurat Christof Nolda in einer Presseerklärung mit. Die Finanzierung durch Fördergeld sei gesichert.

Die Maßnahme in der Brückenhofsiedlung sei ein wesentlicher Baustein des Stadtumbaus in Oberzwehren, sagte Nolda. Mit der GWH habe man vereinbart, die Außenanlagen der Theodor-Haubach-Straße 6 - 8 neu zu gestalten. In dem Gebäudekomplex befinden sich zwei von der GWH umgebaute Erdgeschosswohnungen: der vom Verein zur Förderung stadtteilbezogener Frauenbildung betriebene „Familientreff“ sowie das Stadtteilzentrum „Mittelpunkt“. „Beide Einrichtungen bieten ein breites Spektrum an beratenden, integrativen, sozialen und kulturellen Angeboten. Im Frühjahr wird die GWH nun die rückseitigen Außenflächen als zugängliche Orte der Begegnung mit Terrassen, geschützten Sitz- und Spielbereichen für Frauen und Kinder umgestalten“, so Nolda.

Neugestaltet werden auch die Außenanlagen der Wohngebäude „Am Steinbruch 2/ 2A“ und „Im Füllchen 2/4“ am Mattenberg. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG werde die Zugänge der Grundstücke verbreitern und einheitlich pflastern lassen. Bänke und eingelassene Sandkästen werden in diese Flächen integriert. Pflanzflächen, indirekte Beleuchtung mit Bodenstrahlern und eine Einhausung der Mülltonnenplätze vervollständigen die gestalterische Aufwertung. Die Kosten für beide Baumaßnahmen betragen zusammen 128 000 Euro und werden aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau in Hessen“ finanziert.

Im Wesertor sei geplant, den Bolzplatz auf dem Gelände der Mönchebergschule in den vorderen Schulhofbereich zu verlagern und gleichzeitig mit einem Allwetterbelag aufzuwerten, sagt Nolda. Lärmtechnisch sei dies die bessere Lösung. Bauherr wäre – wie bei den baulichen Maßnahmen in der Wohnsiedlung Mittelring – die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG. Die Finanzierung sei gesichert über das Förderprogramm „Soziale Stadt Wesertor“ sowie über den EFRE-Strukturfonds. Die Schule habe dem Vorhaben bereits zugestimmt und werde die regelmäßige Pflege über das Schulfach Arbeitslehre als festen Bestandteil des Unterrichts übernehmen, erklärte Nolda. In der Siedlung selbst lasse sich eine Bolzmöglichkeit aufgrund der Lärmbelästigung nicht realisieren. (use)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.