Wer findet die kleinen Schätze in und um Kassel?

„Geocachen" für unsere Leser: Auf Schatzsuche mit der HNA

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Die Behälter wurden platziert: Volontärin Melanie Triesch hat die ersten Caches an Orten in Kassel verteilt. Die Koordinaten werden täglich bekannt gegeben. Wir wünschen viel Spaß beim Suchen.

Kassel. Es geht los! Für die nächsten fünf Wochen bieten unsere Kassel-Live-Reporter einen ganz besonderen Ferienspaß an: Täglich wird ein neuer kleiner Behälter in Kassel versteckt, der nur darauf wartet, von möglichst vielen Lesern gefunden zu werden. Der Sinn: Spaß am Suchen und Tauschen.

Denn beim Geocachen geht es darum, einen kleinen Behälter mit kleinen Tauschgegenständen zu finden. Der Besucher kann sich in ein Logbuch eintragen, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Wesentlich beim gesamten Such- und Tauschvorgang ist, dass von anderen anwesenden Personen das Vorhaben nicht erkannt wird und so der Cache Uneingeweihten verborgen bleibt.

Achtung, liebe Leser - die HNA schickt Sie auf Schatzsuche. Nicht mit Schaufel, Hacke und Landkarte wie die alten Piraten, sondern mit Handy, App und GPS. Geocaching ist das Zauberwort.

Und: Auf die erfolgreichen Jäger der verborgenen Schätze warten natürlich kleine HNA-Präsente.

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Auch in und um Kassel liegen viele dieser kleinen „Schätze“ versteckt. Mit GPS- (Global Positioning System) tauglichen Geräten oder passenden Handy-Apps können sich die Suchenden zu bestimmten Koordinaten aus dem Internet navigieren lassen und versuchen, vor Ort einen Geocache zu finden.

Denn genau darum geht es beim Geocaching: Ein Versteck, meistens in Form eines Plastikbehälters, mit einer kleinen Überraschung zu finden, sich in ein Logbuch einzutragen und sich auf die nächste Suche zu machen. Ob im Gebirge, im Wald, in Seen oder auch mitten in der Stadt.

So funktioniert es

Die Kassel-Live-Reporter waren unterwegs und haben an besonders schönen Versteckmöglichkeiten in Kassel ein paar kleine „Schatztruhen“ hinterlassen.

Wer sich auf die Suche machen möchte, muss dazu einfach in den nächsten Tagen den Artikeln der Serie folgen, die dort angegebenen Koordinaten in sein Handy eingeben, suchen, loggen und am besten ein Foto von sich und der Schatztruhe direkt auf Kassel-Live veröffentlichen oder per Mail an online@hna.de senden. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde.

Die ersten Koordinaten lauten:

N 51° 17.743

E 009° 28.694

Hintergrund: Geschichte des Geocachings

Die Geschichte des Geocachings ist eng mit der Entwicklung der satellitengestützten Positionsbestimmung (GPS) verknüpft. Diese war früher nur dem amerikanischen Militär vorbehalten, daher wurden GPS-Systeme für andere Nutzer absichtlich verfälscht, sodass sie statt einer Genauigkeit von wenigen Metern nur eine von etwa hundert Metern aufwiesen. Im Mai 2000 wurde diese Regelung aufgehoben. Der Erfinder des Spiels, Dave Ulmer, feierte dies, indem er einen Pott mit Krimskrams in den Wäldern bei Portland / Oregon versteckte und die Position des Versteckes in einem Artikel veröffentlichte. Das Behältnis wurde schon binnen eines Tages gefunden. Inzwischen gibt es laut Anbieterseite 2.458.451 aktive Caches und mehr als sechs Millionen Geocacher weltweit.

Von Melanie Triesch

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