Geparkte Autos stören Bahnverkehr - KVG lässt abschleppen

Kassel. Die Straßenbahnfahrer haben in Kassel momentan nicht nur mit Schnee und vereisten Weichen zu kämpfen: Zu dicht an den Gleisen geparkte Autos sorgten in den vergangenen schneereichen Tagen immer wieder für Verzögerungen im Straßenbahnverkehr.

Allein am Montag mussten die Fahrer viermal die Polizei rufen - in zwei Fällen machten die Beamten die Autofahrer ausfindig, zwei Autos wurden abgeschleppt, sagte KVG-Sprecherin Heidi Hamdad. Morgens gegen acht Uhr war die Tramlinie acht derart blockiert, dass für eineinhalb Stunden Ersatzbusse eingesetzt werden mussten.

Die KVG appelliert daher an die Autofahrer, beim Parken auf den Abstand ihres Fahrzeugs zu den Gleisen zu achten. Betroffen davon sind vor allem die Bereiche zwischen der Stadthalle und der Friedenskirche, entlang der Kattenstraße, der Brabanter Straße und der Baunsbergstraße/An den Eichen.

Die neben den Straßen verlaufenden Parkstreifen sind aufgrund des Schnees enger als zu anderen Jahreszeiten. Die Autofahrer stellen dann ihre Fahrzeuge in der verbleibenden Lücke ab. Diese ist jedoch oftmals nicht mehr breit genug, sodass der Wagen in den Gleisbereich ragt.

30 Autos abgeschleppt

Die Kosten für das Abschleppen und Ersatzbusse werden den Autofahrern in Rechnung gestellt. „Einige Hundert Euro können so zustande kommen“, sagte Sven Möller, stellvertretender Leiter des Bereichs Betrieb und Verkehr der KVG. KVG-Sprecherin Heidi Hamdad beziffert die Zahl der Autos, die pro Winter abgeschleppt werden, mit etwa 30 bis 40. (hai)

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