Gericht: Uni Göttingen lässt zu wenig Studenten zu

Göttingen. Die Universität Göttingen hat einem Urteil zufolge den zwischen Hochschulen und Land Niedersachsen geschlossenen „Zukunftsvertrag II“ nicht eingehalten.

Die Uni habe anders als vereinbart die Studienplatzkapazität nicht genügend erhöht, um zusätzliche Studenten aus dem doppelten Abiturjahrgang 2011 aufnehmen zu können, teilte das Verwaltungsgericht Göttingen am Mittwoch mit (Aktenzeichen: 8 C 748/11; 8 C 708/11; 8 C 706/11; 8 C 741/11).

Die Kammer habe die Uni im Eilverfahren verpflichtet, alleine in den Fächern Human- und Zahnmedizin sowie Psychologie weitere 55 Studenten aufzunehmen. Insgesamt hatten 750 zunächst abgewiesene Abiturienten Hilfe bei Gericht gesucht. (dpa)

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