Gericht verhandelt über Bürgerbegehren gegen Grimm-Museum in Kassel

Kassel. Der Zwist über die umstrittene Grimm-Welt in Kassel ging heute vor Gericht weiter. Das Verwaltungsgericht Kassel verhandelte die Klage gegen einen Beschluss der Stadt.

Darin war im August 2012 ein Bürgerbegehren gegen den Standort des geplanten Grimm-Museums für unzulässig erklärt worden.

Die Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht ist mittlerweile beendet. Das Gericht hat sich zur Beratung zurückgezogen und wird gegen 12.30 Uhr seine Entscheidung bekannt geben. Wir werden unsere Leser dann an dieser Stelle über den Ausgang des Verfahrens informieren.

Artikel aktualisiert um 11.55 Uhr

Die Bürgerinitiative „Rettet den Weinberg“ will den Bau des Museums auf dem Weinberg - einem kleinen Parkgelände - verhindern und über ein zweijähriges Moratorium abstimmen lassen. Die Stadt dagegen will das 20-Millionen-Euro-Projekt nicht aufschieben, um sechs Millionen Euro Förderung von der Europäischen Union zu bekommen. Die Grimms lebten und arbeiteten mit Unterbrechungen von 1798 bis 1841 in Kassel. (lhe/hai)

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