Veränderung beim Träger der Engelsburg – Schulleiter: Für uns ohne Folgen

Geschäftsführer muss gehen

Dieter Sommer

Kassel. Der Orden der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel, Träger des Engelsburg-Gymnasiums, hat sich von seinem Geschäftsführer Ludger Dabrock getrennt. Dies sei einvernehmlich geschehen, heißt es in einer Pressemitteilung des katholischen Ordens mit Sitz im thüringischen Heiligenstadt.

Für das Kasseler Gymnasium am Richardweg 3 werde diese personelle Veränderung keine Folgen haben, sagte auf HNA-Anfrage Schulleiter Dieter Sommer: „Aus unserer Sicht wird sich nichts ändern.“ Dabrocks Nachfolge werde auf mehrere im Orden bekannte Personen verteilt. „Das spricht für Kontinuität.“

Die Geschäftsführung für Schulen in Kassel, Menden und Ahaus übernimmt Schwester Adelgundis Pastusiak. Als Grund für die Trennung von Dabrock nennt Generaloberin Schwester Aloisia Höing „unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung“ der 30 Einrichtungen    in     Trägerschaft der Ordensgemeinschaft. Bis 2007 war Dabrock mit Schwester Maria Dolores Bilo und Christian Uhl Geschäftsführer und anschließend Alleingeschäftsführer der Einrichtungen und Dienste des Ordens. Dazu gehören sechs Schulen, acht stationäre Senioreneinrichtungen und drei ambulante Dienste, zwei Kliniken und der Servicebereich. In den Einrichtungen der Ordensgemeinschaft und der Trägergesellschaften, an denen sie mehrheitlich beteiligt ist, arbeiten über 3000 Mitarbeiter. Unter Leitung von Dabrock haben sich die Einrichtungen „zum modernen Unternehmen der Sozialwirtschaft“ weiterentwickelt, heißt es.

Eine der jüngsten Veränderungen in Kassel: Das Engelsburg-Gymnasium wird ab dem 1. August 2014 ein Schulgeld erheben, das monatlich bei einem Betrag von „unter hundert Euro“ liegen soll. Wie die HNA berichtete, sei noch nicht entschieden, ob es sich um einheitliches oder gestaffeltes Schulgeld handelt. Bislang gibt es ein freiwillig zu zahlendes Elterngeld, das im Monat bei empfohlenen 50 Euro pro Kind liegt.

Zurzeit finden an der Engelsburg die Informationsveranstaltungen für die neuen Fünftklässler statt. „Alles läuft zur allgemeinen Zufriedenheit“, sagt Sommer. Bei der jüngsten Veranstaltung haben Eltern spontan beschlossen, selbst gebackenen Kuchen zu verkaufen. Der Erlös der Kuchen-Bar in Höhe von 390 Euro komme den Opfern der Sturmkatastrophe auf den Philippinen zugute. (chr) Archivfotos: nh

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