Sport-Scheck: Eröffnung 2014

Geschäftshaus für Sport-Scheck am Königsplatz wächst

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Blick auf die Baustelle: Der Rohbau für das neue Geschäftshaus am Königsplatz wächst in die Höhe. Dahinter sind die Türme der Martinskirche und der Druselturm zu sehen. Fotos: Koch

Kassel. Der Endspurt hat begonnen: Bis zum dritten Obergeschoss haben sich die Bauarbeiter bereits vorgearbeitet. Nun fehlen nur noch ein Stockwerk und das zurückgesetzte Dachgeschoss.

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Ende August soll der 15 Millionen Euro teure Rohbau für das neue Geschäftshaus mit Sport-Scheck als Hauptmieter am Königsplatz stehen. Es entsteht anstelle des Overmeyer-Gebäudes, das abgerissen wurde.

Der Sport- und Freizeitausrüster will Mitte Januar mit dem Innenausbau seiner Räume beginnen. Sport-Scheck wird seine Waren auf 2000 Quadratmetern im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss anbieten und im Frühjahr eröffnen. Einen genauen Termin gibt es noch nicht. Im Erdgeschoss wird es auch ein kleineres Ladengeschäft des Telefonanbieters O2 geben.

Alles in der Waage: Seno Suvolic wirft einen Blick durch ein Nivelliergerät, das Höhenunterschiede aufzeigt.

Im dritten und vierten Obergeschoss mit je 420 Quadratmetern sowie im sogenannten Staffelgeschoss (270 Quadratmeter) entstehen Büroetagen, die noch nicht vergeben sind.

Trotz des langen Winters liegen die Arbeiten, die mit dem Abriss des Overmeyer-Gebäudes im Herbst 2012 begannen, im Zeitplan. Verzögerungen hat die Firma Zechbau als Generalunternehmer wieder wettgemacht. Gründungsprobleme wie beim Neubau für Peek & Cloppenburg gab es nicht. „Der Boden war völlig unproblematisch“, sagt Bauleiter Rainer Bellmann. Eine Herausforderung ist die Anlieferung von Baumaterial. Die Lastwagen müssen über den belebten Königsplatz fahren, was im Vorfeld bei den Nachbarn für Aufregung gesorgt hatte. „Wir haben einen Einweiser. Das funktioniert“, sagt Bellmann. Warnbaken sorgten für zusätzliche Sicherheit.

Helle Fassade, große Schaufenster: So wird das Geschäftshaus aussehen.

„Die Baustellenlogistik ist eine Meisterleistung“, sagt Architekt Martin Schmittdiel vom Kasseler Architekturbüro ANP, das den Neubau für die Braunschweiger Kanada Bau geplant hat. Eine Hülle aus Muschelkalk, einem hellen Naturstein, wird die Fassade des knapp 23 Meter hohen und 42 Meter langen Geschäftshauses am Königsplatz zieren. Große Fenster geben den Blick ins Innere frei. Die Rückseite des Gebäudes ist dagegen geschlossen. „Die großen Filialisten brauchen viel Stellfläche für Regale“, sagt der Architekt. Dem habe man Rechnung getragen. Eine Rolltreppe wird Erdgeschoss und erstes Obergeschoss miteinander verbinden. Für die Waren, die auf der Rückseite angeliefert werden, gibt es einen Lastenaufzug. Vor allem in diesen Tagen ein großes Thema: Eine Klimaanlage soll für angenehme Temperaturen in den Verkaufsräumen sorgen.

Von Ellen Schwaab

Mehr zum Overmeyer-Haus lesen Sie im Regiowiki.

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