333 zu schnell: Geschwindigkeitskontrolle vor Altenheimen

Kassel. Bei einer großangelegten Aktion wurde am Montag vor mehreren Senioreneinrichtungen in Kassel, Vellmar und Helsa das Tempo von vorbeifahrenden Autos gemessen. 333 waren zu schnell.

Zu hohes Tempo gehöre nach wie vor zu den Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schweren Folgen, sagt Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. Neben Schulkindern, Fußgängern und Zweiradfahrern gehörten auch Senioren zu einer besonders gefährdeten Gruppe.

Aus diesem Grund haben die Verkehrsinspektion der Polizei in Kassel und Mitarbeiter der Städte Kassel und Vellmar sowie der Gemeinde Kaufungen am Montag an mehreren Senioreneinrichtungen in Kassel, Vellmar und Helsa Geschwindigkeitsmessungen gemacht.

Insgesamt wurden die Geschwindigkeiten von 5089 Fahrzeugen überprüft, 333 (rund 6,5 Prozent) davon waren zu schnell unterwegs, so Jungnitsch. Bei den meisten Temposündern bewegten sich die gemessenen Geschwindigkeitsüberschreitungen im Verwarnungsgeldbereich, sie werden mit 15 bis 35 Euro geahndet, nur vier Verkehrsteilnehmer bekommen eine Anzeige.

„Ziel dieser gemeinsamen Aktion von Polizei und Kommunen war es, an diesen schutzwürdigen Orten durch die Geschwindigkeitsmessungen die Sensibilität der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und damit einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten“, sagt Kai Hammer vom Radarkommando der Kasseler Verkehrsinspektion, der die Aktion koordinierte. (use)

Rubriklistenbild: © dpa

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