Peter Glinicke mit der brillanten Ehrennadel von VW ausgezeichnet

„Habe nur meinen Job gemacht“

Mit der Ehrenurkunde: (von links) Der VW-Vertriebschef Thomas Zahn zeichnet Peter Glinicke mit der brillanten Ehrennadel von VW aus. Der Leiter der VW-Vertriebsorganisation Emmerich Engel gratuliert ebenfalls. Foto: nh

Große Ehre für Peter Glinicke: Der Volkswagen-Konzern hat den langjährigen Geschäftsführer des Autohauses Glinicke in Kassel mit der brillanten Ehrennadel als Anerkennung für seine Leistungen und Erfolge für Volkswagen ausgezeichnet. Der Preisträger selbst bleibt dennoch ganz bescheiden. „Am Ende freue ich mich natürlich über die Auszeichnung. Es war ein Tag der Anerkennung. Aber ich bin nicht jemand, der das unbedingt braucht. Ich habe ja schließlich nichts anderes als meinen Job gemacht.“

Und diesen erledigt der mittlerweile 84-Jährige immer noch. Jeden Tag kommt er in sein Büro am Königstor, dessen Inneres viel über die Geschichte von Glinicke verrät. An der Wand prangt ein großes Foto von Glinickes Vater Hans, der das Unternehmen 1930 gegründet hat, dazu symbolisieren die aufgestellten Modelle der Autohäuser Hessenkassel, Minden, Weimar und Erfurt den stetigen Ausbau des Unternehmens. „So behalte ich den Überblick“, verrät Glinicke. Einen Computer braucht er dazu jedoch nicht.

Tennis als Leidenschaft

Mit leuchtenden Augen spricht er auch von seiner früheren Leidenschaft: dem Tennis spielen. „Ich war leidenschaftlicher Turnierspieler, Der Tennissport hat mich sehr geprägt“, sagt Glinicke, der in diesem Jahr auch Goldene Hochzeit feiert. „Es gibt eine Familienfest, das plant aber meine Frau.“

Noch länger ist er im Autogeschäft tätig. „Über 60 Jahre bin ich schon dabei. Das ist so lange her, ich weiß nicht einmal mehr, an wen ich mein erstes Auto verkauft habe“, sagt er lächelnd und berichtet von seinen Anfängen im Betrieb. „Ich habe damals nicht studiert, sondern eine technisch- kaufmännische Ausbildung gemacht. Mir war es wichtig, alle Bereiche des Unternehmens kennenzulernen, damit ich es besser führen kann.“

Zukunft gesichert

Führen bedeutet für ihn vor allem, für seine Mitarbeiter da zu sein. „Offenheit im Umgang mit den Mitarbeitern, sich um deren Sorgen und Anliegen kümmern war für mich immer wichtig“, betont er und unterstreicht. „Unsere Mitarbeiter sind das höchste Gut, das wir haben.“

Denn nur mit diesen können die Herausforderungen der Zukunft in der Autobranche gemeistert werden. „Wir sind dabei gut aufgestellt, sagt der vierfache Familienvater, dessen Sohn bereits die Geschäfte des Unternehmens führt.

Und er fügt mit fester Stimme hinzu: „Ich fühle mich immer noch wohl, mache den Job gerne. Mein Sohn und ich sind ein gutes Team. Er freut sich über die generationsübergreifende Zusammenarbeit und möchte auf die Erfahrung des Vaters noch nicht verzichten.“ (nh)

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