19 Autohäuser in vier Bundesländern

Das Autohaus, das jeder kennt:  Glinicke gibt es seit 85 Jahren

Kassel. Heute vor 85 Jahren gründete Hans Glinicke in Kassel ein Autohaus, das fast jeder in der Region kennt. Aus dem kleinen Betrieb mit einst sechs Mitarbeitern ist ein Unternehmen mit 1120 Mitarbeitern geworden.

Die Glinicke-Gruppe, die im Vorjahr rund 450 Millionen Euro Umsatz erzielte, zählt mit 19 Autohäusern in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zu den größten inhabergeführten Autohändlern in Deutschland. 2014 wurden 11 100 Neu- sowie 10.800 Gebrauchtwagen und in den Werkstätten 253.000 Servicestunden verkauft.

Neueste Errungenschaft ist die Niederlassung in Göttingen, wo das Unternehmen mit den Marken Jaguar und Land-Rover handeln will. VW, Audi, Skoda, Seat, Rover, Peugeot, Porsche und Hyundai sorgen für eine breite Markenvielfalt.

85 Jahre Glinicke in Kassel

VW-Käfer auf der Hebebühne: Das Foto enstand im Jahr 1953 im wiederaufgebauten Betrieb an der Frankfurter Straße 217. © Glinicke
Ein autobegeistertes Ehepaar: Gründer Hans Glinicke mit seiner Frau Dolores in den 1930er Jahren in einem Hanomag Sturm. Hanomag hatte in Hannover nicht nur Traktoren, sondern in den Jahren 1924 bis 1951 auch etwa 100 000 Personenwagen gebaut. © Glinicke
Mit VW groß geworden: Eine Betriebsfeier des Autohauses im Jahr 1957. Links am Mikrofon Peter Glinicke, der im September 1957 als Geschäftsführer an die Seite seines Vaters getreten war © Glinicke
Farbfoto-Erinnerung: Im August 1976 wird an der Leipziger Straße 156 in Bettenhausen das neue Autohaus Hessenkassel eröffnet. Seit jenem Jahr ist die Glinicke Gruppe auch Vertriebspartner für Fahrzeuge der Marke Audi. © Glinicke
Der Chef kümmert sich um die Autos: Unternehmensgründer Hans Glinicke im Jahr 1953. Hans Glinicke starb am 30. April 1968. © Glinicke
Damals ein Festakt: Herren in Anzügen umringen einen prächtig geschmückten VW Käfer – das Bild zeigt eine Neuwagenauslieferung vor dem Autohaus am Königstor im Jahr 1959. © Glinicke
Neuer VW Käfer auf historischem Areal: Den 1679 erbauten Messinghof an der Leipziger Straße 291 – das älteste Industriedenkmal Hessens – haben die Unternehmer Peter und Florian Glinicke 2012 gekauft. 4,5 Millionen Euro sollen investiert werden, um das Denkmal zu erhalten und künftig dort Oldtimer zu präsentieren und zu verkaufen. © HNA/Fischer

„Unser größtes Betätigungsfeld ist der Osten“, sagt Peter Glinicke (82), der seit 58 Jahren an der Spitze des Unternehmens steht. Schon kurz nach der Öffnung der deutsch-deutschen Grenze hatte er begonnen, Autohäuser in Thüringen aufzubauen. In Bad Langensalza, Erfurt, Weimar und Jena ist Glinicke heute vertreten. Aktuelles Projekt ist der Ausbau des ehemaligen Autohauses Struckhoff in Baunatal zu einem großen Betrieb mit bis zu 40 Arbeitsplätzen.

Zum Jubiläum gibt es Sondermodelle mit Preisvorteilen und eine Aktion, bei der Autokäufer mit Losglück ihren Wagen geschenkt bekommen. 

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