Ex-MEG-Chef

Göker meldet sich auf Facebook: „Der Türke lacht sich eins“

Mehmet Göker

Kassel. Nach unserem Bericht, dass ein Prozess gegen Mehmet Göker, den ehemaligen Chef des Versicherungsvermittlers MEG, in Kassel eher unwahrscheinlich ist, meldete sich Göker Freitag auf seiner Facebook-Seite zu Wort.

Dort schrieb er: „Fantastische Nachrichten für mich aus Kassel.“ Mit Blick auf die Staatsanwaltschaft fährt er fort: „Zehn Jahre für nix malocht und der Türke lacht sich eins an der Ägäis.“

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Göker schließt sein Schreiben so: „Ende gut - alles gut. Ich freue mich auf die Ahle Wurscht in Kassel ...“

Am Mittag war der Eintrag aber schon wieder gelöscht. Vielleicht hatte Göker begriffen, dass gegen ihn noch immer ein internationaler Haftbefehl besteht. Reist er in ein EU-Land, würde er festgenommen und in Kassel vor Gericht gestellt werden, wo es noch mehrere Anklagen gegen ihn gibt.

Die Türkei liefert Göker nicht aus, weil es keinen entsprechenden Vertrag mit Deutschland gibt.

Kein Auslieferungsabkommen haben nur wenige Länder. Etwa die Mongolei und Nordkorea. Dorthin könnte Göker reisen. (tho)

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