Göker-Film: Versicherung zieht Klage zurück

Kassel/Köln. Erfolg für den Filmemacher Klaus Stern und seine Dokumentation „Versicherungsvertreter“ über Ex-MEG-Chef Mehmet Göker. Kurz vor der Entscheidung des Kölner Landgerichts wurde die Klage zurückgezogen.

Ursprünglich wollte die Alte Leipziger mit ihrer Tochter Hallesche mit einer einstweiligen Verfügung erreichen, dass Klaus Stern nie mehr eine Szene mit dem Vorstandsmitglied der Alten Leipziger/Halleschen, Frank Kettnaker, zeigen darf. Er nimmt darin an einer MEG-Jubelveranstaltung in Kassel teil.

Andreas Bernhardt, Sprecher der Alten Leipziger, kommentierte gegenüber der HNA die Kapitulation der Versicherung so: „Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Klaus Stern wurde von uns zurückgenommen. Wir werden in dieser Angelegenheit auch künftig keine weiteren Schritte unternehmen.“

Kassel: Göker schaute sich den Göker-Film an

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Boris Rothe, Kölner Anwalt von Klaus Stern, ist natürlich froh, dass sein Mandant auf diese Weise gewonnen hat. Etwas unglücklich ist er darüber, dass das Kölner Landgericht nun keine Entscheidung fällen musste, die wohl "sowieso zugunsten meines Mandanten ausgefallen wäre". Denn die Begründung hätte womöglich grundsätzlich Aufschluss darüber gegeben, wie weit man relativ bekannte Personen in der Öffentlichkeit zeigen darf und ihre Namen nennen kann.

Klaus Stern sagte, es sei nun eingetreten, was die Hallesche verhindern wollte - nämlich in der Presse zu erscheinen. Die Versicherung habe Mehmet Göker groß gemacht. Dass man verhindern wollte, das auch zu zeigen, sei schon „abenteuerlich“. (tho)

Video: Göker-Film von Klaus Stern: Der Trailer zu "Versicherungsvertreter"

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