Göker-Termin fällt aus: Vorerst kein Urteil im Rechtsstreit mit der Axa

Kassel. Eigentlich sollte im Streit zwischen der Axa-Krankenversicherung und dem ehemaligen Chef des Versicherungsvermittlers MEG, Mehmet Göker, an diesem Freitag vor dem Kasseler Landgericht eine Entscheidung fallen. Doch dazu wird es nun nicht kommen.

Lesen Sie auch:

Der Termin vor der 7. Zivilkammer ist aufgehoben worden. Der Grund dafür ist unspektakulär: Es fehlen noch Unterlagen, die das Gericht für eine Entscheidung benötigt. So ist es möglich, dass es einen weiteren mündlichen Verhandlungstermin geben wird. Der würde aber frühestens im Sommer stattfinden.

Der Sprecher des Landgerichts, Dr. Jürgen Kitzinger: „Entschieden wird vorerst noch nichts.“

Mehmet E. Göker - einst schillernder Unternehmer

In dem Verfahren geht es um 750.000 Euro, die die Axa von Mehmet Göker haben möchte. Nach Angaben der Versicherung hatte Göker im Jahr 2006 eine persönliche Bürgschaft unterschrieben, mit der er für Provisions-Vorschüsse der Versicherung bis zu einer Höhe von 750 000 Euro haftete. Die Geschäfte zwischen der Axa und der MEG waren damals gut gelaufen. Im Jahr 2008 zahlte die Versicherung 2,5 Millionen Euro Vorschuss, im Jahr 2009 sogar sechs Millionen Euro.

Darüber habe es Zusatzvereinbarungen gegeben, argumentierte die Axa. Ihr Anwalt konnte bei einem ersten Gerichtstermin im Februar aber keine Unterlagen darüber beibringen. Mehmet Göker war zu diesem Termin persönlich nicht erschienen. (tho)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.