Uni Göttingen: Leichen früher für Forschung genutzt

Göttingen. Auf dem Campus der Uni Göttingen haben Forscher einen historischen Friedhof mit 146 Gräbern freigelegt. Dabei gab es nach Angaben der Hochschule eine überraschende Entdeckung.

32 der zwischen 1851 und 1889 Beigesetzten waren nach ihrem Tod anatomisch untersucht worden. Um das Gehirn freizulegen, wurden Schädel aufgesägt. Für sogenannte Scheibenpräparate wurden Gliedmaßen abgetrennt. „Die Funde werfen ein neues Licht auf die Medizingeschichte“, sagte Göttingens Stadtarchäologin Betty Arndt am Dienstag. „Im 19. Jahrhundert waren die systematische Pathologie und Anatomie gerade erst im Entstehen begriffen.“ (dpa)

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