Gottschalck: Weser-Fracht ausbauen

Ulrike Gottschalck

Kassel. Die Zukunft der Wasserstraßen Oberweser und untere Fulda stand im Blickpunkt eines Treffens der SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrike Gottschalck (Kassel), Gabriele Lösekrug-Möller (Hameln), Thomas Oppermann (Göttingen), Ullrich Meßmer (Waldeck) und Michael-Roth (Heringen) mit Vertretern der Interessengemeinschaft Oberweser sowie Wirtschaftsunternehmen im Bundestag.

Man fürchte für die Regionen Nordhessen und Südniedersachsen fatale Folgen wie den Verlust von Arbeitsplätzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Grund: Das Bundesverkehrsministerium plant eine Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Danach soll nur noch in die wichtigsten Wasserstraßen investiert werden. Die derzeitigen Bundeswasserstraßen Oberweser und untere Fulda sollen zu sonstigen Gewässern abgestuft werden.

Die Pläne seien auch besonders ärgerlich, weil sich an der ehemaligen Weser-Umschlagstelle in Hann. Münden gerade eine positive Entwicklung abzeichne. Die Teilnehmer der Runde setzten sich für die Höherstufung der Weser als Bundeswasserstraße und ihren Ausbau für den Transport ein. (hei)

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