Fünf Prädikate bei Zuchtschau der Kasseler Gruppe des Deutschen Teckelclubs

Sieht gut aus: Kurzhaar-Teckel „Agila“, der Eva Fischer (rechts) aus Bad Wildungen gehört, unterzieht sich den kritischen Blicken von Zuchtschau-Richterin Martina Schneider. Foto:  Konrad

Kassel. Fünf Beurteilungen mit dem Prädikat „vorzüglich“ und sieben mit „sehr gut“ - das ist das Ergebnis der Zuchtschau des Deutschen Teckelclubs (DTK), Gruppe Kassel. „Bei der Zuchtschau werden die Teckel im Hinblick auf ihre Zuchteigenschaften geprüft“, erklärt Harald Schütz, Vorsitzender der DTK-Gruppe Kassel.

Für die Prüfung am Sonntag auf dem Gelände des Kasseler Feuerwehrvereins an der Giesenallee waren 16 Teckel angemeldet, 13 davon wurden bewertet. Die Beurteilung, die am Sonntag DTK-Zuschaurichterin Martina Schneider vornahm, ist Voraussetzung dafür, dass die Teckel für die Zucht verwendet werden dürfen. Unter anderem werden die Tiere nach Gewicht und Brustumfang klassifiziert. Zudem dürfen die Hunde keine Zahnfehler haben. Ein weiteres Kriterium: Die Elterntiere müssen frei von genetisch bedingten Augenerkrankungen sein. Das untersuchte Fachtierarzt Dr. Olaf Wappler. „Für diese Untersuchung müssen Tierärzte speziell ausgebildet sein“, erklärt er. Deutschlandweit sind das etwa 80 Tiermediziner, die sich im sogenannten Dortmunder Kreis (DOK) zusammengeschlossen haben.

Neben der jährlichen Zuchtschau, die in diesem Jahr Ulrike Herbold leitete, bietet die

DTK-Gruppe Kassel auch eine Begleithunde-Ausbildung für alle Hunderassen an. Die Ausbildung dauert von März bis Juni. Am Samstag stellten sich 17 Hunde der Prüfung. „Und alle haben bestanden“, freute sich Schütz.

Er und seine Lebensgefährtin Claudia Löffler hatten am Sonntag einen weiteren Grund zur Freude. Ihr schokobrauner Rauhaarteckel „Granate vom Löfflers Grund“ wurde zum schönsten Hund der Ausstellung gekürt.

Die DTK-Gruppe Kassel wurde 1947 gegründet und hat etwa 200 Mitglieder. Etwa die Hälfte der Mitglieder sind laut Vereins-Chef Schütz Jäger. Bestreben des Clubs sei es unter anderem, eine Brücke zwischen Jägern und Nicht-Jägern zu bauen. Dazu trage ein buntes Vereinsleben bei.

Von Mirko Konrad

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