Grimm-Museum: Stadt entscheidet sich gegen Siegerentwurf

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Museum aus Stein: Der siegreiche Entwurf von Kadawittfeldarchitektur gleicht einer Burg.

Kassel. Das Grimm-Museum auf dem Weinberg soll nun doch nicht nach dem Siegerentwurf des Kasseler Architekten Tore Pape (Pool 2 Architekten) gebaut werden. Die Stadt will stattdessen den Vorschlag des Aachener Büros Kadawittfeldarchitektur umsetzen, das den zweiten Preis gewonnen hatte.

Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne) sagte zur Begründung, der Entwurf biete mehr Entwicklungsmöglichkeiten und entspreche eher der Idee des Museums als Erlebniswelt. Der Entwurf des Aachener Büros sieht eine große Freitreppe auf der Rückseite des Gebäudes vor und erinnert an eine Burg.

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Die Entscheidung fiel im Zuge eines Vergabeverfahren nach den Richtlinien der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen. An diesem Verfahren nahmen lediglich die ersten beiden Preisträger des Wettbewerbs teil, der dritte Preisträger hatte auf eine Teilnahme verzichtet. Anfang 2013 sollen die Bauarbeiten beginnen. Ende 2014 soll das Grimm-Museum auf dem Weinberg fertig sein.

Die Entwürfe und der zukünftige Standort

Grimm-Museum: Entwürfe für den Neubau

Der Neubau ist mit 9 Millionen Euro veranschlagt. Insgesamt sind 20 Mio. Euro für die neue Grimm-Welt vorgesehen. (els)

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