Grimm-Welt: CDU will erst Fragen klären

Kassel. Die CDU ist verwundert, dass nun doch nicht der Siegervorschlag des Architektenwettbewerbs für die Grimm-Welt gebaut werden soll, sondern der zweitplatzierte Entwurf.

„Uns hat irritiert, von so einer gravierenden Wendung in den Ferien aus der Zeitung zu erfahren“, sagte der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Marcus Leitschuh.

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Bereits am kommenden Montag soll der Magistrat die endgültige Entscheidung fällen. Der Kulturausschuss der Stadtverordnetenversammlung tagt aber erst wieder am 10. Mai. Deshalb fordert die CDU nun, dass einige offene Fragen geklärt werden.

Der im Wettbewerb favorisierte Entwurf des Kasseler Architekten Tore Pape habe eine kleinere Grundfläche als der Plan des Aachener Büros Kadawittfeld, der nun verwirklicht werden soll. Dabei sei das ein Argument für einen schonenden Umgang mit der Parkanlage gewesen. Die CDU will nun wissen, wie sich der andere Bau auf die Sichtachsen am Weinberg auswirkt.

Ebenso verlangen die Christdemokraten Antwort auf die Frage, „ob die Treppe und das begehbare Dach auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich sein werden“, sowie darüber, ob sie barrierefrei gebaut werden können.(mcj)

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