Gastronomiepächter fängt zum 5. Juli an

Grischäfer bewirtet im neuen Auebad

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Bau-Endspurt am Auedamm: KVV-Geschäftsführer Norbert Witte (von links), Gastronomiepächter Rainer Holzhauer und Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel.

Kassel. Die Gastronomie im neuen Auebad wird von Rainer und Frank Holzhauer („Der Grischäfer“) aus Bad Emstal betrieben.

Auf der Baustelle des kombinierten Hallen- und Freibades an der Fulda stellten Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel und Geschäftsführer Norbert Witte von den Kasseler Verkehrs- und Versorgungsbetrieben (KVV) am Montag den Vertragspartner vor, der ab dem Eröffnungstermin 5. Juli die Badegäste mit Speisen und Getränken versorgen wird.

Ein „schönes Restaurantniveau im Pizzeria-Stil“ will Rainer Holzhauer, der durch gastronomische Projekte in Nordhessen bekannt ist, im neuen Bad schaffen. Das Restaurant werde innen 50 Plätze haben und weitere 150 auf einer Außenterrasse mit Blick auf die Fulda. Bewirtet werden Badegäste darüber hinaus im angrenzenden Saunabereich, im Foyer sowie in einem Partyraum, der nicht nur für Kindergeburtstage nutzbar sein wird. Im Sommer, während der Freibadsaison, wird das Grischäfer-Team auch einen Kiosk im Außenbereich betreiben.

Nach Angaben Barthels und Wittes hatte es für die Schwimmbadgastronomie eine Vielzahl von Bewerbungen gegeben. Mit vier Interessenten sei man in nähere Gespräche eingetreten, Ende Januar sei man mit den Holzhauers vertragseinig geworden. Die hatten im documenta-Sommer 2012 ganz in der Nähe ein Gewächshaus in der Karlsaue zum beliebten gastronomischen Treffpunkt umgestaltet. „Dabei haben wir gemerkt, dass das hier an der Fulda großen Spaß macht, eine große Gästemenge zu bewirten“, sagte Rainer Holzhauer.

Dass das neue gastronomische Angebot zulasten anderer Lokale am Auedamm gehen wird, glauben Holzhauer und die Schwimmbadverantwortlichen nicht, denn das Restaurant werde nur für Badegäste zugänglich sein. „Wer bei uns essen will, der muss ja Einritt zahlen und außerdem die Schuhe ausziehen“, sagte Pächter Holzhauer.

Stadtkämmerer Barthel verwies darauf, dass in jüngerer Zeit viel getan worden sei, um mehr Publikum an Kassels Fluss zu holen: Nach der Uferpromenade werde derzeit der Fernradweg R 1 neu hergerichtet, und mit Betriebsstart des Bades gebe es nunmehr ganzjährig eine Busverbindung zum Auedamm. Davon würden auch die Wirte profitieren.

Von Axel Schwarz

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