Die 5 größten Ernährungsirrtümer

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Spinat ist ein guter Eisenlieferant – Falsch! Der wohl größte Ernährungsirrtum ist, dass Spinat besonders viel Eisen enthält. Doch nur im getrockneten Zustand, d.h. ohne hohen Wasseranteil, enthält Spinat im Verhältnis zum Gewicht viel Eisen. Verwendet man frischen oder tiefgekühlten Spinat, ist der Eisenanteil deutlich geringer. Verglichen mit anderen Gemüsesorten enthält er trotzdem viel Eisen. Besonders gut aufgenommen wird der Mineralstoff in Verbindung mit Vitamin C. Also am besten zum Essen ein Glas Orangensaft trinken. Aber Vorsicht: Der menschliche Körper verwertet Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln schlechter als aus tierischen Lebensmitteln. Spinat sollte daher nicht Ihre einzige Quelle sein.
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Kaffee entzieht dem Körper Wasser – Falsch! Kaffee entzieht dem Körper kein Wasser, durch das enthaltene Koffein ist er allerdings harntreibend. Kaffeeliebhaber müssen daher öfter auf die Toilette, sie scheiden aber nicht mehr Flüssigkeit aus, als sie zu sich genommen haben. Kaffeetrinker können übrigens aufatmen: Drei bis vier Tassen Kaffee täglich sind für den gesunden Menschen absolut unbedenklich.
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Margarine ist gesünder als Butter – Falsch! Weil Margarine aus rein pflanzlichen Fetten besteht, ist sie im Gegensatz zur Butter cholesterinfrei. Deshalb galt das Streichfett lange als gesündere Alternative. Ob Margarine gesund ist, hängt jedoch wesentlich vom verwendeten Öl und von dem Anteil an Transfettsäuren ab, die bei der Härtung der Pflanzenöle entstehen.
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Bauchschmerzgefahr: zu Steinobst kein Wasser trinken – Falsch! Schon als Kind haben wir oft gehört, dass wir nach der Handvoll Kirschen kein Wasser trinken sollen. Richtig ist, dass das Wasser die Magensäure verdünnt und sich Bakterien, die auf der Oberfläche des Steinobsts anhaften, einfacher vermehren können. Das kann tatsächlich Bauchschmerzen verursachen. Die Lösung ist jedoch ganz einfach: Waschen Sie das Obst gründlich, bevor Sie es essen!
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Wer spät abends isst, wird dick – Falsch! Entscheidend ist die Kalorienbilanz, also wie viele Kilokalorien wir über die Nahrung aufnehmen und wie viele wir wieder verbrennen. Wäre die Uhrzeit entscheidend, wären Menschen in südlichen Ländern, in denen oft erst spät abends gegessen wird, dicker als bei uns. Was also spät abends noch dick macht, sind eher die zusätzlichen Snacks auf dem Sofa und nicht das späte Abendessen.

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