Im Herbst sollen die ersten Wohneinheiten entstehen

Größtes Wohnungsbauprojekt in Kassel: Das Sternberg-Carrée wächst

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Sternberg-Carrée: Diese Wohneinheiten werden zuerst entstehen – drei Eigentumswohnungen (vorn), sieben Reihenhäuser und eine Stadtvilla (hinten) an der Ortelsburger Straße. Auf der linken Seite befindet sich das Fröbelseminar.

Wehlheiden. Das derzeit größte Wohnungsbauprojekt in Kassel nimmt Formen an: Auf dem etwa 16.000 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Landesfeuerwehrschule hinter dem Fröbelseminar an der Sternbergstraße entstehen 70 Wohneinheiten.

20 Millionen Euro investiert die GWH Wohnungsbaugesellschaft Hessen dort in den Bau von Reihenhäusern und Eigentumswohnungen.

Jetzt hat der Kanal- und Straßenausbau im Sternberg-Carrée begonnen. So heißt das Areal künftig, weil die Gebäude des Quartiers ein Häuserquadrat um eine Anliegerstraße bilden. Diese wird nach der Schriftstellerin Anna Seghers benannt und über die Sternbergstraße und die Ortelsburgerstraße an das öffentliche Straßennetz angebunden.

Baubeginn im Herbst

Laut GWH-Geschäftsstellenleiter Stefan Bürger soll im Herbst mit dem Bau der ersten Wohneinheiten begonnen werden. Darunter ist eine Stadtvilla an der Ortelsburger Straße mit neun Wohneinheiten und einem Penthouse mit Dachterrasse. Daneben entsteht ein Ensemble mit sieben Reihenhäusern und drei Eigentumswohnungen. „Für diese Ensembles und die Stadtvilla sind alle Wohnungen verkauft“, sagt Bürger.

Außerdem besteht bereits für zehn weitere Reihenhäuser Baurecht. Die Vermarktung dieser Häuser soll laut Christian Wedler, Leiter der GWH-Abteilung Immobilienhandel, in Kürze beginnen. Darüber hinaus erwarte man für 16 weitere Eigentumswohnungen bald das Baurecht.

Insgesamt vier Architekten haben die Wohneinheiten und das Umfeld entworfen. Durch die unterschiedlichen Bauformate will die GWH eine bunte Mischung der Bewohner erreichen. Die Kosten für die Eigentumswohnungen und Häuser liegen zwischen 100 000 und 500.000 Euro, die Wohnflächen zwischen 50 und 180 Quadratmetern.

Gut im Zeitplan

Bis 2015 soll das Quartier nach den Vorstellungen der GWH mit Leben gefüllt sein. „Die Nachfrage ist sehr groß“, sagt Wedler. Ursprünglich war die Fertigstellung ein Jahr später geplant. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Bürger.

Laut Bauleiter Erik Hanf wird in den kommenden Wochen mit Hochdruck an der Verlegung des insgesamt 450 Meter langen Kanals für die Abwässer, der Fernwärmeversorgung sowie der Strom- und Wasserversorgung gearbeitet. Ende des Jahres sollen die Erschließungsarbeiten beendet sein.

Von Mirko Konrad

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