Auf der Baustelle am Auedamm gehen die Arbeiten in Riesenschritten voran

Großbaustelle am Auedamm: Kombibad bekommt Dach

Kassel. Zaungäste haben hier eine Menge zu beobachten: Das Bild ändert sich stündlich. Auf der Großbaustelle am Auedamm, wo zurzeit das neue Kombibad entsteht, geht es in Riesenschritten voran.

Waren die vergangenen Monate vor allem damit ausgefüllt, den Baugrund vorzubereiten und die Bodenplatte zu bauen, so wächst das kombinierte Frei- und Hallenbad jetzt in die Höhe.

Insgesamt 60 Facharbeiter sind für verschiedene Gewerke im Einsatz - vom Stahlbauarbeiter über den Estrichleger bis zum Wassertechniker. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Bauleiter Karsten Luttrup-Bauer von der KVV Bau- und Verkehrsconsulting Kassel.

Ins Augen fallen die weißen Stahlgerüst-Konstruktionen, die auf Fuldaseite auf hohen, runden Betonsäulen aufliegen. Es ist das sogenannte Dachtragwerk. „Das wird man später nicht mehr sehen“, sagt Luttrup-Bauer. In 14 Tagen wird das Gerüst unter Platten und Dachhaut verschwunden sein. Zu der an der Fulda gelegenen Seite werden Fassadenbauer eine Glasfront installieren für einen Panoramablick über den Fluss.

Bilder vom Baufortschritt am Auebad

Das neue Auebad an der Fulda wächst

Unter dem jetzt sichtbaren Gerüst befindet sich später das Herzstück des Bads, der Bereich um das 50-Meter-Sportbecken. Daran schließt sich in stadteinwärtiger Richtung eine Reihe an Orten an, um Wasser zu erleben und zu genießen: Es folgen das Lehrschwimmbecken, der Turm mit Wasserrutsche sowie das sogenannte Attraktionsbecken, wo man sich bei Strömungen, Strudel und Nackendusche vergnügen und entspannen kann.

Im Anschluss daran sind bereits die Saunawelt in ihren Umrissen zu erkennen sowie die Tauch- und das Springerbecken, in das später von einem Drei-Meter-Turm und einem Ein-Meter-Brett hineingesprungen werden kann. Nach einem weiteren Bereich, in dem es später ein Gastro-Angebot geben wird, wo man verweilen und sich ausruhen kann, folgt das Planschbecken mit einem Spielbereich. Hier können die Kleinen Schiffchen und Gummitiere schwimmen lassen. Ein etwa 100 Meter langer Korridor führt an den Bereichen entlang und lädt zum Flanieren ein.

Für künftige Badbesucher unsichtbar gibt es im Untergeschoss eine Etage unterhalb der Schwimmbecken. Hier befindet sich später die Badtechnik. Den Dichtheitstest, bei dem über einige Wochen bereits Wasser in die Betonbecken gefüllt wurde, um festzustellen, dass nichts ausläuft, haben die Bauwerke laut Luttrup-Bauer bestanden. Demnächst werden die Becken mit Edelstahlwannen ausgekleidet.

Rubriklistenbild: © Schachtschneider

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