Feuerwehr sucht noch 200 Statisten

Großübung: Panik im Auestadion - Feuerwehr sucht Statisten

Kassel. Bengalisches Feuer gerät außer Kontrolle, es gibt erste Verletzte, die Zuschauer auf den Rängen geraten in Panik. So sieht das Szenario aus, mit dem die Kasseler Feuerwehren, die Polizei, Rettungsdienste, Krankenhäuser und das Technische Hilfswerk den Katastrophenfall proben wollen.

Termin ist am Samstag, 20. April, von 9 bis 13 Uhr, im und rund um das Auestadion. Einsatzkräfte: etwa 250.

Die Übung werde unter realistischen Bedingungen ablaufen, sagte Joachim Gries von der Berufsfeuerwehr Kassel, der in der Einsatzleitung mitarbeiten wird. Man gehe davon aus, dass bei den Großveranstaltungen des Hessentags das Auestadion voll sein wird. „30.000 Besucher sind eine ganz schöne Hausnummer“, sagte Gries. Bei der Übung beschränkt sich die Feuerwehr aber auf einen neuralgischen Abschnitt der Südkurve. Dort soll das Szenario realitätsnah gestellt werden. Dafür benötige man noch bis zu 200 weitere Statisten, die Verletzte und Zuschauer mimen. 150 habe man bereits gewonnen, sagte Gries. Diese werden mit einem Lunchpaket belohnt, und sie können an einer Konzertkartenverlosung teilnehmen.

Die Feuerwehr wird von der Damaschkestraße her anrücken, um die Verkehrsbehinderungen auf der Frankfurter Straße so gering wie möglich zu halten. Weitere Feuerwehren aus Südniedersachsen und Nordhessen seien beteiligt.

Es habe wegen des Hessentags nahegelegen, diese routinemäßig alle zwei Jahre stattfindende Großübung im Auestadion zu veranstalten, sagte Bürgermeister Jürgen Kaiser. (pdi)

Interessenten an einer Statistenrolle können sich bis Mittwoch, 17. April, 16 Uhr bei der Feuerwehr unter Tel. 05 61/7 88 43 19 melden.

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