1. Startseite
  2. Kassel

5 Gründe warum wir uns aufs Weihnachtssingen im Auestadion freuen

Erstellt:

Von: Matthias Lohr, Katja Rudolph, Thomas Siemon, Marie Klement

Kommentare

Alle Liedtexte in einem Heft: die HNA-Volontäre Eike Rustemeyer (links) und Jakob von Sass mit dem Programm fürs Singen im Auestadion.
Alle Liedtexte in einem Heft: die HNA-Volontäre Eike Rustemeyer (links) und Jakob von Sass mit dem Programm fürs Singen im Auestadion. © Marie Klement

Nicht nur für Musik-Fans könnte es fast so schön werden wie Weihnachten. Die HNA veranstaltet am Sonntag im Auestadion erstmals ein großes Weihnachtssingen. Fünf Gründe, warum wir uns darauf freuen.

1. Singen macht glücklich und hält gesund: Studien zeigen, wie gut Singen Körper und Seele tut. Die Immunabwehr wird gesteigert, das Herzkreislaufsystem gestärkt und Stress abgebaut. Das alles liegt unter anderem daran, dass beim Singen etwa 100 Muskeln beansprucht werden. Der legendäre Geiger und Dirigent Yehudi Menuhin hat es mal so auf den Punkt gebracht: „Das Singen ist zuerst der innere Tanz des Atems, der Seele, aber es kann auch unsere Körper aus jeglicher Erstarrung ins Tanzen befreien und uns den Rhythmus des Lebens lehren.“

2. Chorgesang schafft Gemeinschaft: Beim Singen im Chor geht es nicht darum, jeden einzelnen Ton zu treffen – jedenfalls nicht bei diesem Anlass. Ein Opernpreis für die schönste Arie ist nicht ausgeschrieben. Im Mittelpunkt steht die Gemeinschaft. Wenn Hunderte Menschen zusammen ein Lied anstimmen, sorgt die Musik für eine ganz besondere Art der Verbindung. Das Gemeinschaftskunstwerk muss dabei nicht musikalisch perfekt sein, um etwas ganz Besonderes zu sein.

3. Es geht um etwas Gutes: Es soll ja Menschen geben, die zwar gerne singen, aber damit normalerweise nicht auf Gegenliebe stoßen. Weil es vermeintlich gar nicht so toll klingt wie bei irgendwelchen Fernsehtenören. In der großen Gruppe fällt das aber gar nicht so auf. Und vielleicht passt man sich ja gesanglich auch den besser geschulten oder talentierteren Nebenleuten an. Außerdem ist das ohnehin zweitrangig. Denn schließlich geht es um den Spaß am Singen und auch darum, etwas Gutes zu tun. Denn der Erlös des Weihnachtssingens im Auestadion geht schließlich an die Aktion Advent, die Bedürftige in der Region unterstützt.

4. Das Auestadion ist der ideale Ort: Normalerweise hört man im Auestadion die Gesänge der Ultra-Fans des KSV Hessen Kassel. Auch wenn zu den Heimspielen des Fußball-Viertligisten längst nicht mehr so viele Zuschauer kommen wie in den besten Zeiten des Vereins, sind die Hardcore-Anhänger immer erstligareif. Lauter wurde es diesen Sommer nur, als im Auestadion die Ärzte und die Toten Hosen auftraten. Vielleicht denken auch die Besucher des Weihnachtssingens nach der Veranstaltung am Sonntag: „An Tagen wie diesen.“

5. Weil dieser Termin bald vielleicht nicht mehr wegzudenken ist: In Berlin haben sie es vorgemacht: Dort hat sich anfangs eine Handvoll Fans getroffen und gemeinsam gesungen. Mittlerweile kommen 28.500 Teilnehmer – die Tickets müssen sogar verlost werden. Vielleicht wird auch das HNA-Weihnachtssingen mal seinen festen Termin im Vorweihnachtskalender bekommen. Weil die Stimmung einmalig ist, es unglaublich viel Spaß macht und man dann jedes Jahr seinen Gesangsnachbarn wiedertrifft. Dann können wir sagen: Wir waren von Anfang an dabei.

Service: Einlass beim HNA-Weihnachtssingen ist ab 15.30 Uhr, gesungen wird ab 16.30 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse. Erwachsene zahlen zwölf Euro, Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren sechs Euro, Kinder unter sechs Jahren dürfen kostenlos dabei sein. Alle Infos zum Singen finden Sie online unter hna.de/singen

Auch interessant

Kommentare