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Gut gedämmt?

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Mann spielt mit Kind vor der Terrasse eines Einfamilienhauses
Damit die Zukunft auch für künftige Generationen lebenswert ist, muss die Abkehr von fossilen Energien gelingen. Dazu beitragen können gut gedämmte Gebäude. © djd/www.der-daemmstoff.de/Westend61 - stock.adobe.com

Die jüngsten Entwicklungen auf dem Energiemarkt haben eines verdeutlicht: Deutschland muss möglichst schnell unabhängig werden von fossiler Energie. Dieser Plan soll primär über Energiesparmaßnahmen und den zügigen Ausbau erneuerbarer Energien verwirklicht werden, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat dazu Mitte Juni eine große Kampagne gestartet.

Damit die ambitionierten Ziele erreicht werden können, müssen aber sowohl Neu- als auch Bestandsbauten in naher Zukunft noch erheblich energieeffizienter werden.

Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Hauses beträgt deutlich über 50 Jahre. Nur durch nachhaltiges Bauen können Gebäude eine lange Nutzung bei gleichzeitig niedriger Umweltbelastung erreichen. Die Wärmedämmung, vom Dach über die Fassade bis zur Kellerdecke, ist eine der effektivsten und vergleichsweise schnellsten Maßnahmen im Neubau und bei der energetischen Sanierung. Dämmstoffe aus Glaswolle oder Steinwolle – zusammengefasst als Mineralwolle bezeichnet – können dazu beitragen, die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen. Mineralwolle gehört nicht zuletzt dank ihrer leichten Verarbeitung und langen Lebensdauer zu den bewährtesten Baustoffen. „Die Einhaltung der CO2-Einsparziele im Gebäudebereich ist nur durch ein effektives Zusammenwirken aller Energieeffizienzpotenziale möglich. Die Grundlage dafür bildet eine optimal gedämmte Gebäudehülle“, erklärt Experte Dr. Thomas Tenzler. Damit werde der Heiz- und Kühlenergiebedarf des Gebäudes im besten Fall so reduziert, dass die Gebäudetechnik, etwa die Heizung, nicht nur besonders effizient ausgelegt, sondern auch komplett mit erneuerbaren Energien versorgt werden könne.  djd

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