Gute Karten für Nordhessen

Kasseler erfindet Kartenspiel: "Nordhessen sticht" im Test

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Die Karten fest im Griff: Beim Probespielabend zu „Nordhessen sticht“ trafen sich Carsten Wagner (von links), Spieleentwickler Kai Figula, Kathrin Becker und Daniela Petzke.

Kassel. Der Kasseler Kai Figula hat sein zweites Kartenspiel erfunden: "Nordhessen sticht". Wir waren dabei, als die ersten Spieler das Kartenspiel getestet haben.

Konzentriert ist Manuela Focke, vertieft in die Anleitung mit verzweigten Regeln. Und immer wieder diskutiert sie mit ihren Partnern Stefanie Kunz, Thomas Kleinkauf, Jens Paul und Niko Davidze die Details des neuen Kartenspiels „Nordhessen sticht“. Am Tisch gegenüber ist Familie Braunen schon mittendrin.

Regine und Walter sind mit ihren Söhnen Christian und Michael aus Vellmar gekommen, um das neue Spiel zu testen. „Es läuft super, ist total spannend“, freut sich Mutter Regine. Die Braunens sind, wie die meisten Teilnehmer dieses besonderen Spieleabends, leidenschaftliche Kartenspieler, die sich jetzt auf Einladung des Spieleentwicklers Kai Figula und einem Aufruf in der HNA in einen im NDT Quality Center kostenlos zur Verfügung gestellten Raum in Oberzwehren versammelt haben.

„Kai, kommst du mal bitte?“, ruft es vom Tisch hinten. Figula ist zur Stelle bei Josas Gulbinas, Patricia Petermann und Sebastian Dietl. Dort fuchst man sich gerade zu sechst bei „Nordhessen sticht“ ein. Der 43-jährige Erfinder schaut allen in die Karten, erklärt, beantwortet Fragen, hört genau zu. Versucht herauszufinden, wie der Prototyp seines Spiels bei allen Gästen ankommt. „Bevor die Karten in Druck gehen, will ich klären, wie es sich spielt, was verbessert werden muss“, sagt der kaufmännische Angestellte, der seit frühester Jugend Brett- und Kartenspiele liebt. Mit „Nordhessen sticht“ hat der Bad Wilhelmshöher sein zweites Spiel entwickelt. „Hier geht es etwas ruhiger zu als bei meinem Geschwindigkeitsspiel Kasseler Wasserspiele“, sagt er.

Rund eine Stunde dauert das Stich-Spiel für zwei bis sechs Teilnehmer ab acht Jahren. Die vielen Motive aus ganz Nordhessen auf den 72 Karten können schnell mal ablenken. „Ich wollte diesmal unsere ganze Region einbinden“, sagt Figula, der 2013 den Verlag „Herkules-Spiele“ gründete.

Für die Farben Rot, Blau, Grün und Gelb gibt es jeweils eine Zahlenkarte von eins bis achtzehn. Mit neun Jokern hilft man dem Glück auf die Sprünge. Ein „Nordhesse sticht“ besteht aus drei aufeinanderfolgenden Karten derselben Farbe. Soweit einige Regeln des Entwicklers. Weitere Tests sollen folgen. Wann das Spiel erscheint, ist noch offen.

Kontakt und Informationen: www.herkules-spiele.de, E-Mail herkules.spiele@gmail.com und per Telefon: 0561/9797912.

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