Dämmung und moderne Heizungsanlagen

GWG investiert in Kassel 125 Millionen Euro in Mietshaus-Sanierung

Kassel. Die Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft (GWG) der Stadt Kassel will in den nächsten fünf Jahren 125 Millionen Euro ausgeben, um die 8500 Mietwohnungen in der Stadt weiter zu verbessern.

Es geht vor allem um die Dämmung von Mietshäusern und sparsame moderne Heizungsanlagen, um die Heizkosten für die Mieter zu senken. Zudem sollen Wasser- und Abwasserrohre sowie Elektroleitungen erneuert werden.

Was der GWG-Aufsichtsrat kürzlich beschlossen hat, ist bereits das zweite große Investitionsprogramm des städtischen Wohnungsunternehmens. Im Jahr 2013 fiel der Startschuss für die erste Investitionsoffensive. Bis Ende 2017 wurden 100 Millionen Euro in Mietshäuser vor allem in den Stadtteilen Oberzwehren (Mattenberg-Siedlung), Waldau, Forstfeld, Philippinenhof sowie in Rothenditmold (Rothenberg-Siedlung) gesteckt. Damit hat der größte Vermieter der Stadt, in dessen Wohnungen 16 000 Menschen leben, aktuell einen Modernisierungsgrad der Gebäude von 50 Prozent erreicht.

Trotz der geplanten Neubauvorhaben wie auf dem Areal der ehemaligen Joseph-von-Eichendorff-Schule in Bettenhausen, wo die GWG für bis zu 40 Millionen Euro bis zum Jahr 2022 insgesamt 170 neue Wohnungen bauen will, sei es sehr wichtig, die Bestandsinvestitionen nicht zu vernachlässigen, sagt GWG-Aufsichtsratschef und Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD).

Die GWG müsse alle Anstrengungen unternehmen, „damit insbesondere die Gebäude der 1950er- und 1960er-Jahre einen zeitgemäßen und zukunftsorientierten Standard aufweisen“, gibt Geselle das Ziel vor.

Zum Ende des im neuen Jahr startenden Investitionsprogramms 2018 bis 2022 sollen gut zwei Drittel des GWG-Wohnungsbestandes energetisch und technisch saniert und auch modern ausgestattet sein.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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