30.000 Euro für sozialen Zweck

Hängepartie auf der Fulda: Tigerentenrennen startete mit Schwierigkeiten

Kassel. Tausende fieberten am Sonntagnachmittag auf der Regattawiese wie jedes Jahr dem Start des Tigerentenrennens entgegen. Doch wer eine Glücksente des Vereins Soziale Hilfe adoptiert hatte, musste diesmal lange auf das Ergebnis warten. Denn der Start begann mit Schwierigkeiten.

Das Problem war: Der Sack mit den Enten, von einem Kran über die Fulda gehievt, öffnete sich erst nach mehreren Fehlversuchen.

Auch für die kurze Rennstrecke von der Spitzhacke bis zum Fangtrichter oberhalb der Drahtbrücke ließen sich die Enten diesmal viel Zeit und rangelten auf den letzten Metern um den ersten Platz.

Die Ente mit der Nummer 6092 hatte schließlich den Schnabel vorn und brachte damit ihrer Besitzerin Carolin Schnellbächer den Hauptgewinn, eine Luxusreise nach Indien, ein.

Mit 9816 verkauften Enten blieb das Ergebnis diesmal weit hinter den Erwartungen des Vereins Soziale Hilfe, der sich vor allem in Kassels sozialen Brennpunkten für benachteiligte Familien engagiert, zurück. Statt der erhofften 12.000 Tigerenten – dem Startfeld des Vorjahrs – wurden nur 9816 Enten adopiert.

Zu den Käufern zählten Volker und Friederike Thorn aus Kassel. Sie schauten sich den den Start der Enten mit den Kindern Caecilia (5) und Benjamin (7) an. Benjamin hoffte, dass seine Ente ein Fahrrad gewinnt. „Vor allem wollen wir aber die gute Arbeit des Vereins unterstützen“, sagt Volker Thorn.

Bis kurz vor dem Start wurden die schwarz-gelb gestreiften Enten während des von Radio HNA moderierten Festes mit Bands und Kleinkünstlern am Auedamm verkauft. Immerhin kam bei 9816 Enten und einem Stückpreis von drei Euro ein Erlös von annähernd 30.000 Euro zusammen – Geld, das die Soziale Hilfe in ihre Projekte investieren kann.

Bilder vom Tigerentenrennen

Tigerentenrennen auf der Fulda

Zum ersten Mal hatte der Verein die Tigerenten mithilfe eines Krans zu Wasser gelassen. Früher benutzte man dafür ein Schiff, von dem aus ein Metallkasten ausgeschüttet wurde. Das Boot konnte aber wegen der defekten Schleuse nicht mehr bis zur Regattawiese fahren. (pdi)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.