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Halle bietet viele Vorteile: Neubau der Messe Kassel wird im September fertig

Die Messe Kassel aus der Luft: Inzwischen ist das Dach der neuen Halle gedeckt. Links im Bild ist die Rothenbachhalle zu sehen. Foto: Schachtschneider/ Charterflug Knabe

Kassel. Das Dach wird gerade gedeckt, und der Innenausbau läuft bereits: Im September wird die große neue Halle auf dem Messegelände fertig sein. Sie entsteht auf dem Areal, wo im Frühjahr drei kleinere Hallen abgerissen worden waren. „Wir liegen voll im Zeitplan“, sagt Geschäftsführer Ralf Umbach.

Auch bei den Kosten von rund fünf Millionen Euro für Abriss und Neubau bleibe es.

Schon im September habe ein Veranstalter die Halle für eine Fachmesse gemietet. Und überhaupt gebe es positive Resonanz von Gastveranstaltern, die in der neuen, 3700 Quadratmeter großen Halle (früher waren es 3000 Quadratmeter) neue Möglichkeiten sehen. Umbach: „Hier wird sich für die Zukunft einiges entwickeln.“

So könne die neue Halle beispielsweise bei Veranstaltungen in der benachbarten Rothenbachhalle für das Catering genutzt werden. Das neue Gebäude werde über ein Foyer und mehr Toiletten verfügen, besser gedämmt und lichtdurchflutet sein und auch Abhängemöglichkeiten von der Decke bieten, zählt Umbach als Vorteile auf. Zudem könnten auf einer Arbeitshöhe von zehn Metern (früher waren es vier Meter) beispielsweise auch doppelstöckige Messestände gestellt werden. Auch für die großen Ausstellungen in Herbst und Frühjahr stehe nun mehr Hallenplatz zur Verfügung.

Allerdings sei der bisherige Freiraum zwischen den dahinterliegenden Hallen weggefallen. Der Grund: Bei schlechtem Wetter seien die Besucher oft nicht hinübergegangen und die Besucherströme gestört gewesen, sagt Umbach.

Die abgerissenen Hallen waren 1990 als Ersatz für damals dort stehende Zelte gebaut worden. Unter anderem wegen der geringen Arbeitshöhe und der vielen störenden, tragenden Säulen seien sie modernen Anforderungen nicht mehr gerecht geworden, erläutert der Chef des Familienunternehmens Messe Kassel.

Dieses ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region, sorgten die insgesamt 54 nationalen und internationalen Eigen- und Gastveranstaltungen mit fast 614.000 Besuchern im vergangenen Jahr beispielsweise für 370.000 Hotelübernachtungen. (hei/bon)

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