Freibad Harleshausen soll bis Ende Oktober fertig sein

Das neue Becken nimmt Formen an: Die österreichischen Firma Berndorf baut seit Dienstag dieser Woche die Edelstahleinschalung in Harleshausen auf. Fotos:  Zgoll

Harleshausen. Seit dieser Woche bauen Mitarbeiter der österreichischen Firma Berndorf die Edelstahlplatten in das frühere Becken im Freibad Harleshausen ein.

Dabei handele es sich um ein Unternehmen, das sich auf Schwimmbadbau mit Edelstahlkonstruktionen spezialisiert hat, sagt Frank Brauer, der als Projektleiter bei den Städtischen Werken für die Sanierung beziehungsweise den Neubau des Freibads in Harleshausen zuständig ist.

Bislang sehe es so aus, dass das Budget von 3,3 Mio. Euro sowie der Zeitplan eingehalten werden, so Brauer. Die Edelstahlbauer hätten sogar noch eine Woche früher als ursprünglich geplant mit dem Einbau der Teile begonnen.

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Das bestätigt auch Marko Kaufhold, Mitarbeiter der Firma Rennert, Generalunternehmer für die Sanierung des Freibads. Projektleiter Kaufhold geht davon aus, dass das 39 Meter lange Becken Ende Oktober fertig ist. Danach wird es noch mal spannend auf der Baustelle an der Wolfhager Straße: Das Becken mit Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich wird zu dreiviertel mit Wasser gefüllt und es wird getestet, ob es auch dicht ist. Kaufhold ist aber zuversichtlich: Erstens gibt es eine Röntgenuntersuchung für die Schweißnähte und zweitens würden die Spezialisten schon erkennen, wenn ein Naht nicht in Ordnung ist.

Schauen auf den Verlauf der verschiedenen Leitungen: (von links) Frank Brauer (Städtische Werke), Marko Kaufhold (Firma Rennert) und Rüdiger Hromas (Tromp Haustechnik).

Der Hohlraum zwischen der alten Beckenwand und der selbsttragenden Konstruktion aus Edelstahl wird mit Beton und eisenfreiem Schotter gefüllt, sagt Brauer. Der Schotter müsse eisenfrei sein, damit der Stahl nicht rostet. Zum Teil werden in diesem Zwischenraum auch Rohre verlegt. Projektleiter Kaufhold und Rüdiger Hromas (Haustechnik Tromp), der auf der Baustelle für die Sanitäranlagen und Heizung zuständig ist, müssen dafür sorgen, dass alle Leitungen so verlegt werden, dass sie nicht kollidieren. Das sind rund ein Kilometer Elektrokabel, 100 Meter Gasleitung, 450 Meter Entwässerungsleitung und 200 Meter Wasserzulauf.

Der Rohbau im Funktiongebäude des Bads, wo Duschen, Umkleiden, Personalräume und der Kassenbereich untergebracht werden, ist bereits fertig. Dort wird sich derzeit um den Innenausbau, die Installationen und die Putzarbeiten gekümmert.

Drei Warmwasserduschen und eine Kaltwasserdusche sind jeweils für Frauen und Männer vorgesehen. Zudem gibt es draußen am Becken noch vier Kaltwasserduschen. Die werden aber erst im Frühjahr installiert. Rechtzeitig, bevor das Freibad am 1. Mai 2016 wieder eröffnet.

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