Sweet Candy Shop will Kasselern den Alltag versüßen

In Harleshausen gibt es jetzt Süßigkeiten aus Amerika

Süßigkeiten so weit das Auge reicht: Allazkah Hossameddin (von links), Lara-Sofie und Julia Steinbrecher zeigen, was Kunden ab heute in ihrem Laden in Harleshausen erwartet.
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Süßigkeiten so weit das Auge reicht: Allazkah Hossameddin (von links), Lara-Sofie und Julia Steinbrecher zeigen, was Kunden ab heute in ihrem Laden in Harleshausen erwartet.

Erdnussriegel, Chili-Käse-Dips und ausgefallene Cornflakes-Sorten – Kunden erwartet eine Auswahl typisch amerikanischer Snacks und Süßigkeiten im Sweet Candy Shop in der Wolfhager Straße 362 in Harleshausen.

Julia Steinbrecher (29) und Allazkah Hossameddin (29) haben trotz des aktuellen Lockdowns den Schritt gewagt, ein Geschäft zu eröffnen. „Gerade jetzt brauchen Menschen etwas Schönes, und Süßigkeiten machen einfach gute Laune“, sagt Julia Steinbecher.

Für diese will sie nun gemeinsam mit Allazkah Hossameddin mit Donuts, Bubble Tea, Naschereien von Oreo und Reese’s und vielen weiteren Produkten sorgen. Sie hat jahrelang einen Kiosk im selben Viertel betrieben, er hatte als Fliesenleger einen eigenen Betrieb.

Nun wollen sich die beiden nur noch ihrer größten Leidenschaft widmen: amerikanische Leckereien. Auf die Idee dazu hat sie Tochter Lara-Sofie gebracht: „Ich liebe einfach amerikanische Süßigkeiten“, sagt die Siebenjährige und strahlt.

Da der Großteil dieser Lebensmittel nur im Internet erhältlich ist, hat Julia Steinbrecher nach zahlreichen Bestellungen entschieden, einen Laden zu eröffnen, der Kunden genau diese Nahrungsmittel bietet – direkt aus den USA. Das macht einige Produkte nicht ganz günstig. So können ausgefallenere Cornflakes-Sorten auch mal um die zehn Euro pro Packung kosten. „Dafür schmecken sie einfach anders – besser, als alles, was wir so aus deutschen Supermärkten kennen“, sagt Allazkah Hossameddin.

Gemeinsam mit seinem Bruder hat er in knapp zwei Monaten das ehemalige Reisebüro in das jetzige Ladengeschäft verwandelt. „Laminat verlegen, Gastrobereich fliesen, Theke bauen – wir haben hier alles selbst gemacht“, sagt der 29-Jährige. „War unfassbar viel Arbeit, zwei Monate Nonstop.“

Angst vor mangelnder Nachfrage seitens der Kunden haben die beiden Betreiber nicht. „Noch gibt es in Kassel kaum Konkurrenz für uns und die Nachfrage ist groß“, sagt Julia Steinbrecher, die zukünftig auch einen Lieferdienst anbieten will. Schon während der Umbauarbeiten haben Passanten oftmals angehalten, an der Tür geklopft und wollten etwas kaufen.

Die Herkunft der Produkte ist ein Verkaufsargument, kann bisweilen aber auch zum Problem werden: „Manchmal dauert es Monate, bis unsere Bestellungen aus den USA ankommen.“ Sie selbst freue sich, nun endlich eröffnet zu haben.

Weitere Infos gibt es auf Instagram: Sweet Candy Shop

Schon im vergangenen Jahr hat in der Innenstadt ein Laden eröffnet, der amerikanische Süßigkeiten vertreibt.

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