Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sicher

Paracelsus-Kliniken insolvent: Betrieb in Kasseler Elena-Klinik läuft weiter

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Die Paracelsus-Elena-Klinik Kassel aus der Luft.

Kassel. Die Paracelsus-Kliniken sind insolvent. Der Betrieb in der Kasseler Elena-Klinik in Kassel-Harleshausen läuft aber unverändert weiter.

Die Paracelsus-Kliniken in Deutschland haben einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Das erklärte am Donnerstag die Konzernzentrale in Osnabrück. Dieser Schritt sei notwendig, um den Klinikverbund mit 40 Einrichtungen an 23 Standorten in Deutschland zu sanieren.

Der Paracelsus-Klinikverbund weist darauf hin, dass der Klinikbetrieb an allen Standorten und in allen Abteilungen unverändert weiterlaufe. Auch die Löhne und Gehälter der insgesamt 5200 Mitarbeiter in Deutschland seien über das Insolvenzgeld sicher. Ebenso sei die medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung der Patienten gesichert, heißt es.

In den nächsten Monaten werde ein konkreter Sanierungsplan ausgearbeitet. Der Betriebsrat unterstütze den eingeschlagenen Weg.

In Kassel gibt es die Paracelsus-Elena-Klinik im Stadtteil Harleshausen. Im Jahr 1937 gegründet, gilt sie als Deutschlands größtes und ältestes Zentrum für Parkinson-Syndrome und Bewegungsstörungen. Rund 200 Mitarbeiter betreuen in der Elena-Klinik etwa 2500 stationäre Patienten pro Jahr. Unter Morbus Parkinson leiden in Deutschland mehr als 300 000 Menschen.

Zur Insolvenz wollte man bei der Klinikleitung in Kassel auf Anfrage unserer Zeitung keine Auskunft geben. Man verwies an die Konzernzentrale in Osnabrück. 

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