Umweg für Schulkinder

Stadtteilplatz in Harleshausen wird ab Montag für 200.000 Euro umgebaut

„Die neue gute Stube“: Am Montag beginnen die Bauarbeiten am Stadtteilplatz in der Ortsmitte von Harleshausen. Schon 2008 hatte der Ortsbeirat den Umbau-Plänen zugestimmt. Foto: Koch

Kassel. Ein neues Gesicht erhält der Platz in der Ortsmitte des Kasseler Stadtteils Harleshausen. Jetzt hat die Stadt mitgeteilt, dass die Umbauarbeiten an der Kreuzung Wolfhager / Karlshafener / Obervellmarer Straße am kommenden Montag, 1. September, beginnen sollen.

Es sei mit einer Bauzeit von etwa sechs bis acht Wochen zu rechnen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Während der Bauzeit können Fußgänger den Bürgersteig an der Platzseite nicht benutzen. Eine entsprechende Sicherung der Baustelle soll eingerichtet werden. Betroffen sind davon auch die Schüler der Grundschule Harleshausen Im Krauthof, die wegen der Bauarbeiten einen kleinen Umweg über die Schulstraße in Kauf nehmen müssen. Die Stadt bittet die Eltern darum, ihre Kinder darauf aufmerksam zu machen.

Zunächst werde eine Trafostation abgerissen und das vorhandene Hochbeet abgetragen. Damit entstehe eine gepflasterte Platzfläche auf dem Niveau des heutigen Gehweges. Dort sollen dann künftig auch kleinere Veranstaltungen des Stadtteils stattfinden können.

Im südlichen und westlichen Teil soll der Platz durch eine Sandsteinmauer eingefasst werden. Auch eine neue Beleuchtung soll eingebaut werden. Die Baumreihe zur Straße werde um eine weitere Mehlbeere ergänzt, teilte die Stadt mit. Auch die bestehende Hainbuchenhecke oberhalb der Mauer werde erweitert. Sitzbänke und die sogenannte „Ossenstele“ – eine Spende des Bürgervereins Harleshausen – sollen für einen attraktiven Aufenthaltsort mit Bezug zum Stadtteil sorgen.

Die Umgestaltung des Stadtplatzes geht zurück auf eine Initiative des Ortsbeirates, der sich für die Umgestaltung stark gemacht hatte. Zugestimmt hatte das Gemium den Plänen bereits im Jahr 2008. „Aus haushaltstechnischen Gründen standen die Gelder für den Umbau jedoch zunächst nicht zur Verfügung“, teilte die Stadt mit. Daher habe die Planung erst im Herbst 2013 begonnen.

Für den Umbau rechnet die Stadt mit Kosten von etwa 200.000 Euro. Ursprünglich sollten die Arbeiten im Frühjahr beginnen. Als Grund für die Verzögerung hatte Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne) Abstimmungen zwischen Städtischen Werken und Stadt genannt. (clm)

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