Aktion von Unternehmen und Institutionen

Hauch von Sommermärchen: Flaggen als Dank auf Friedrich-Ebert-Straße in Kassel

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Eine dankt allen Brummi-Fahrern: Stefan Neumann hat am Sonntagmorgen die 47 Flaggen entlang der Friedrich-Ebert-Straße gehisst.

Ein bisschen hat man das Gefühl, als könnte Kassel in diesem Jahr doch ein kleines Sommermärchen bevorstehen. Seit Sonntag ist die Friedrich-Ebert-Straße wieder beflaggt.

Seit Sonntag wehen nämlich wieder 47 Flaggen entlang der Friedrich-Ebert-Straße. Das ist sonst nur zu sportlichen Großereignissen der Fall.

Einen wesentlichen Unterschied gibt es allerdings doch. Bei den Fahnen handelt es sich nämlich nicht um Länderflaggen. Die Fußball-Europameisterschaft ist aufgrund des Coronavirus um ein Jahr verschoben worden. Auf den 2,50 mal 1,50 Meter großen Stoffbahnen sind Schriftzüge und Fotos von Kasseler Unternehmen zu sehen, darunter auch die HNA. Ebenso gibt es Flaggen von Institutionen wie Bundeswehr, Polizei, THW, Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Krankenhäusern und Altenheimen.

„Die Flaggen sollen ein Dankeschön sein an alle die Unternehmen, die in den vergangenen Wochen besonders viel gearbeitet und unser System am Laufen gehalten haben“, sagt Christian Heckmann, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße, die die Aktion ins Leben gerufen hat.

Nach der Verschiebung der EM habe man darüber nachgedacht, wie man die Friedrich-Ebert-Straße in diesem Sommer trotzdem schmücken könne. Dabei sei die Idee entstanden, auf die es viel positive Resonanz gab.

Heckmann, der selbst in der Post-Apotheke in der Friedrich-Ebert-Straße arbeitet, hat einige Unternehmen und Institutionen selbst angesprochen. Andere haben sich auf seinen Aufruf gemeldet. „Mit dabei sind unter anderem einige Unternehmen hier von der Friedrich-Ebert-Straße, aber auch aus anderen Stadtteilen“, sagt er. „Wir wollen einfach deutlich machen, dass es viele waren, die mit angepackt haben. Natürlich kann man nicht auf alle eingehen, aber ich glaube, dass auf den 47 Flaggen ein guter Querschnitt durch alle Bereiche zu sehen ist.“

Mit der Aktion wollen die Initiatoren ermöglichen, Danke zu sagen – in einer Zeit, in der ein persönliches Dankeschön nur schwer möglich ist. Die Kasseler Meile soll außerdem über den Sommer so eine positive Atmosphäre bekommen.

„Die Kasseler sollen, wenn sie durch die Friedrich-Ebert-Straße spazieren, das Gefühl haben, dass das Leben trotz Corona-Einschränkungen weiter geht“, sagt Christian Heckmann. Die Beflaggung der Straße bleibt bis zum 7. Oktober.

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