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Haushaltsplus: Stadt will nun beide Freibäder sanieren

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Von: Claas Michaelis

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© dpa

Kassel. Mit einem Überschuss von 3,5 Millionen Euro hat die Stadt Kassel den Haushalt 2014 abgeschlossen. Damit ist das Jahr weitaus positiver verlaufen als geplant.

Bei einer Pressekonferenz nannten Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Kämmerer Dr. Jürgen Barthel (beide SPD) die Entwicklung „sehr erfreulich“. Bei der Aufstellung des Haushalts war die Stadt noch von einem Minus von 21,1 Millionen Euro ausgegangen.

Mit dem positiven Haushaltsergebnis wolle die Stadt nun auch die Sanierung des Freibades Wilhelmshöhe angehen. Entsprechende Gespräche sollen nun mit der Kommunalaufsicht beim Regierungspräsidium geführt werden, sagte Barthel. Nach einem Kompromiss der Mehrheitsfraktionen von SPD und Grünen in der Stadtverordnetenversammlung soll die Stadt in die Sanierung der Freibäder Harleshausen und Wilhelmshöhe jeweils 3,3 Millionen Euro investieren. Die übrigen Kosten sollen die Fördervereine durch Eigenleistungen aufbringen.

Verhandelt werden muss darüber noch mit der Kommunalaufsicht, weil die Stadt unter dem kommunalen Schutzschirm des Landes steht. Doch vermutlich als erste in Hessen steigt sie aus dem Programm aus, weil sie im kommenden Jahr den dritten positiven Haushalt in Folge vorlegen kann. Das war eigentlich erst für das Jahr 2018 geplant.

Hilgen und Barthel äußerten sich „sehr optimistisch“ dieses Ziel zu erreichen. Grund dafür ist die positive Entwicklung des Gewerbesteuerergebnisses, das im vorigen Jahr bei 145 Millionen Euro lag, „aber an die beiden Spitzenergebnisse der Vorjahre nicht ganz anknüpfen konnte“, sagte Barthel. 2013 nahm die Stadt noch 170 Millionen Euro aus der Gewerbesteuer ein.

Für das laufende Jahr plant Barthel „sehr defensiv“ mit 140 Millionen Euro. Er sei aber zuversichtlich, dieses Ergebnis auch zu erreichen.

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