Hausmusik ist noch Thema

Man meint, von Hausmusik wäre in der heutigen Zeit keine Rede mehr – die Jugend interessiere sich heute nur noch für die neusten Fernsehsendungen und die spannendsten Computerspiele.

Doch einige werden sich wundern: Es wird viel musiziert. Vor allem in der Weihnachtszeit erklingen verschiedenste Instrumente und Stimmen in den heimischen vier Wänden.

Auch die Schulen haben begriffen, dass das Spielen von Instrumenten positive Auswirkungen auf die Schüler hat. Denn schon seit langem ist es kein Geheimnis mehr, dass musizieren die Konzentrationsfähigkeit vor allem bei Kindern fördert. Aus diesem Grund richten immer mehr Schulen Musikklassen ein und modernisieren ihren Musikunterricht.

Auch der schon seit dem Jahr 1964 stattfindende Wettbewerb „Jugend musiziert“ verzeichnet von Jahr zu Jahr steigende Teilnehmerzahlen. Auf Regionalebene nehmen durchschnittlich 25 000 Kinder und Jugendliche teil.

Diese Zahl lässt darauf schließen, dass auch in den hessischen Haushalten immer noch musiziert wird.

Ein neues Problem, welches sich in den letzten Jahren vermehrt hat, besteht jedoch in den Mietswohnungen von Mehrfamilienhäusern. Des Öfteren fühlen sich die Anlieger gestört, ertönt auch nur ein Ton aus der Wohnung nebenan. Auch die Familie mit Kleinkind beschwert sich umgehend, wacht der Kleine aufgrund lauter Musik, die von unten durch die Decke schallt, auf.

Doch gerade in der Weihnachtszeit drücken die Nachbarn häufig auch mal ein Auge zu, bereichert Musik doch die vorweihnachtliche Stimmung ungemein.

Familienzusammenhalt

Gerade zu dieser Zeit kommt die Familie zusammen und macht es sich zuhause gemütlich. Sitzt dann die Tochter am Klavier, fällt auch der Mutter ein, dass sie die verstaubte Querflöte noch im Keller hat. Und auch der Vater entsinnt sich, dass seine alte Trompete noch auf dem Dachboden liegt. Das gemeinsame Musizieren ist eine abwechslungsreiche Familienbeschäftigung und stärkt zudem den Familienzusammenhalt. (leh)

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