Ab sofort gibt es das Apple iPad auch in Kassel zu kaufen - wir haben die ersten Kunden begleitet

Heiß auf den neuen Computer

Stolze Besitzer eines iPads: Die Technik-Liebhaber Maik Quanz aus Guxhagen, Rainer Mühlhausen aus Fuldabrück und Daniel Voss aus Diemelstadt (von links) waren die Ersten, die einen der neuen Computer ergatterten. Foto: Träger

Kassel. Es ist kurz nach halb neun. Erst in einer halben Stunde eröffnet das Apple-Geschäft an der Friedrich-Ebert-Straße. Doch vor der Tür stehen bereits 13 Menschen, die es kaum erwarten können, den Laden zu betreten. Der Grund: Der iPad-Verkauf startet. Und alle wollen sichergehen, dass sie auch einen der neuen Super-Computer mit Touchscreen bekommen.

„Ich stehe seit acht Uhr hier“, sagt Rainer Mühlhausen. Der 42-Jährige Familienvater kommt aus Fuldabrück und möchte unbedingt ein iPad haben. Obwohl er dieses noch nie in der Hand hatte: „Das ist ein schickes Gerät und etwas Besonderes. Das hat es so noch nie gegeben“, sagt er. Im Radio habe er gehört, dass in Frankfurt eine riesige Schlange vor dem Laden gebildet habe, trotz strömenden Regens. „Ich dachte, hier stehen auch schon 150 Leute, deshalb bin ich so früh gekommen.“

Das Pad mit dem Sohn teilen

Nicht zuletzt auch, weil sein 13-jähriger Sohn Felix schon seit Wochen darauf fiebert, dass das iPad nach Deutschland kommt. „Ich werde ihn heute damit überraschen“, sagt der in wenigen Minuten frischgebackene iPad-Besitzer. Brüderlich werde er die Platte mit seinem Sohn teilen.

Auch Daniel Voss steht vor dem Laden. Er ist aus Diemelstadt gekommen, um ein iPad zu ergattern. „Das Warten lohnt sich“, sagt der 31-Jährige, der sich freigenommen hat, um die Errungenschaft nach dem Kauf gleich auszuprobieren. „Ich hatte das Gerät in China in der Hand und muss es einfach haben.“ Dieser Meinung ist auch Maik Quanz: „Ich bin ein Technik-Freak“, sagt der aus Guxhagen angereiste 32-Jährige. Er habe sich extra Urlaub genommen, um sich mit dem Gerät beschäftigen zu können. Eine ganze Woche lang.

Als sich dann pünktlich um neun die Tür des Ladens öffnet, treten die Kunden gesittet ein - mit einem Glitzern in den Augen. Als Voss sein iPad in den Händen hält, ist er glücklich: „Ich freue mich, nach Hause zu fahren, das Pad auszupacken und anzuschließen.“ Hauptsächlich werde er die Platte nutzen, um Zeitungen und Bücher zu lesen. „Das habe ich bisher auf dem Mac gemacht. Jetzt kann ich das gemütlich auf dem Sofa tun“, schwärmt er schon jetzt.

Nach 15 Minuten ist der erste Ansturm vorbei. Gregor Garbas, Inhaber des Kasseler Apple-Geschäfts, hat damit gerechnet: „Wir haben uns vorbereitet und arbeiten heute zu sechst.“ 60 Geräte hat Garbas bekommen. „Die werde ich heute mit Sicherheit alle verkaufen.“ Denn es scheint, als sei das Team an der Friedrich-Ebert-Straße der einzige Laden, der in Kassel die neueste Apple-Kreation verkauft.

Zwischen 499 und 799 Euro kosten die Geräte. „Erstaunt waren wir, dass im Vorfeld schon so großes Interesse bestand, obwohl die Kunden keine konkreten Preise wussten und das Gerät noch nicht in der Hand hatten“, sagt Garbas. Echte Apple-Fans kaufen das Pad eben auch ungesehen.

SONNTAGSZEIT

Ein Video zu dem iPad sehen Sie im Internet auf www.hna. de/video

Von Gwendolyn Träger

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