Fast 18.000 Zuschauer im ausverkauften Auestadion

Helene Fischer ist die Königin der Herzen

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Helene Fischer

Kassel. Es hätte nicht viel gefehlt, dann wäre Helene Fischer am Freitag auf der Bühne des Kasseler Auestadions explodiert. Sie fühle so eine emotionale Wärme in sich, bedankte sich mehrmals bei den fast 18.000 Zuschauern in der ausverkauften und bestuhlten Arena, dass sie gekommen waren, und legte dabei die Hand demütig auf die Brust.

Eingeschwebt war sie zu den Klängen von Robbie Williams’ „Let Me Entertain You“. Als sie eine Viertelstunde später ihr eigenes Lied singt, in dem es heißt „Du bist ein Phänomen“, steht das gesamte Stadion zum ersten Mal.

Fischer beweist eindrucksvoll, dass sie selbst ein Phänomen ist. Sie singt immer noch die alten Schlagermelodien von Sommerromanzen und dem „König der Herzen“, modernisiert das Genre jedoch, indem sie hier eine Rock-Bridge einbaut, da einen Gospelchor singen lässt, die „West Side Story“ zitiert und das alles als Pop mit großer Kapelle und toller Show verkauft.

Toller Hessentag-Auftakt: Die Fans von Helene Fischer im ausverkauften Auestadion.

Der gesamte Bühnenhintergrund ist eine riesige Videoleinwand, die Wassermassen und Biene Maja zeigt. Zur neunköpfigen Band kommen noch Sänger und Tänzer. Wie schon bei der Vorgruppe Santiano jubeln auch ihr Fans von Jung bis Alt zu.

Ihre Lieder, sagt Fischer, sprechen ihr aus dem Herzen. Das behaupten viele, aber der 28-Jährigen glaubt man es. Sie ist die Königin der Herzen. Gegen Ende singt sie zu U 2-Gitarren den Hit „Tage wie diese“ von den Toten Hosen. Campinos Band muss sich am Sonntag im Auestadion anstrengen, wenn sie diesen Gänsehautmoment übertreffen will.

Bilder des Konzerts

18.000 im Auestadion: Das Konzert von Helene Fischer

Von Matthias Lohr

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